Was wir wollen

 

 

 

Der Wind dreht sich! Was wir wollen, denn noch ist es nicht zu spät

Wir akzeptieren den Bürgerentscheid vom 12.10.2012, mit der Fragestellung ob die Gemeinde das gemeindeeigene Gebiet am Sauberg für den Bau von Windenergieanlagen zur Verfügung stellen soll, WENN DIES ÖKOLOGISCH UND ÖKONOMISCH SINNVOLL IST.

 

Auszüge aus der Gemeindeinformation nach dem Bürgerentscheid:

  • …“Dies ist nun Auftrag und Verpflichtung zu untersuchen, ob am Standort Sauberg Windkraftanlagen ökonomisch und ökologisch wirtschaftlich errichtet werden können…“

 

  • …“Das Votum der Bürgerinnen und Bürger in Engelsbrand ist Aufgabe und Verpflichtung zugleich, die Windkraftnutzung in Engelsbrand näher zu untersuchen. Noch steht nicht fest, ob sich künftig tatsächlich auch Windräder in Engelsbrand drehen werden. Hierzu sind noch umfassende Untersuchungen zur Wirtschaftlichkeit, zum Artenschutz etc. durchzuführen…“

 

 

Aber bei eben der Durchführung des Auftrags, der Aufgabe und Verpflichtung durch die Gemeinde sehen wir deutliche Defizite hinsichtlich Transparenz, Neutralität und der Berücksichtigung neuester Erkenntnisse hinsichtlich Abstand zur Wohnbebauung, Lärm und gesundheitlicher Bedenken.

Die Wahlbeteiligung beim Bürgerentscheid war sehr gering. Nu ca. 50% der Wahlberechtigten haben gewählt. Dies zeigt, trotz aller Bemühungen der Gemeinde mit Informationsveranstaltungen die Bürger in die Entscheidungsfindung mit einzubeziehen, dass die Faktenlage zum Zeitpunkt des Bürgerentscheides viel zu gering war um die Bewohner ausreichend für das Thema zu sensibilisieren.

Wir sind der Meinung, dass mit zunehmender Faktenlage die Bewohner von Engelsbrand das Problempotential des Windparks einschätzen können und der Wind sich dreht. Immer mehr Bürger lehnen den Windpark in der geplanten Art und Weise ab. Daher fordern wir:

 

  • Abstand zum Windpark. In jedem Fall ist der Abstand zur Wohnbebauung auf das 10-fache der Höhe  WEA zu ändern. Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation und Anträge der Bundesländer Bayern und Sachsen im Bundesrat.

 

  • Keine Bagatellisierung der gesundheitlichen Risiken sondern reale Einschätzung und Berücksichtigung der neuesten Erkenntnisse über Lärm und Infraschall.

 

  • Erhalt der Lebensqualität und Natur in Engelsbrand. Das schönste Erholungsgebiet Engelsbrands soll erhalten bleiben.

 

  • Das Heft nicht aus der Hand geben. Keine rechtlichen Verpflichtungen gegenüber Juwi eingehen bevor nicht die Windmessergebnisse von mindestens einem Jahr und sämtliche Gutachten vorliegen.

 

  • Konkrete Aussagen über einen Ausgleich des Wertverlustes von Grundstücken und Wohnbebauungen beim Bau des Windparks.

 

  • Berücksichtigung der Bürgerinitiative bei weiteren Entscheidungsfindungen.

 

Zum Schutz alle Bürger der Gemeinden Salmbach, Grundbach und Engelsbrand