Liebe Mitstreiter,

 

der Donnerstag  Abend mit unserer Veranstaltung in Grunbach war ein großer Erfolg.

 

Über 250 Menschen haben sich in der Grunbacher Kulturhalle versammelt, um über den aktuellen Stand in Sachen Ökologie, Ökonomie und Gesundheit informiert zu werden.

 

Unsere ausgezeichneten Referenten haben eindrucksvoll die Risiken und Sinnlosigkeit der Windkraft dargelegt.

Für alle die nicht kommen konnten, beiliegend unsere Zusammenfassung, die u.a. auch an die Presse ging.

 

 

Wir hoffen dieses gesundheitsgefährdende, wirtschaftlich unsinnige und naturzerstörende Projekt in unserem Naherholungsgebiet abwenden zu können.

 

Dafür kämpfen wir und dazu benötigen wir weiterhin Ihre Unterstützung.

 

 

Vielen Dank !

 

 

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Anzeige in der PZ vom 7.2.2014

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Kommunale Windparks - eine neue Einnahmequelle für die Ortsgemeinde?


Cancen und Risiken einer Beteiligung der Ortsgemeinde an Bau und Betrieb eines Windparks

 

Ganzer Text als Download, besonders hervorzuheben Seite 9, unten abgedruckt

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Offizielle Mitteilung der Bürgerinitiative Engelsbrand vom 27.1.2014
Bericht über die erste Sitzung des Runden Tischs am 21.1.12014
Bürgerinitiative rettet runden Tisch‘

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Hat Pforzheim mal wieder ein Näschen für Geldanlagen ?

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Engelsbrand, den 30.Dezember 2013

 

 

Pressemitteilung der Bürgerinitiativen von Engelsbrand, Büchenbronn und Langenbrand vom 30.12.2013 

                

bezüglich des geplanten Baus

 

von  Windkraftanlagen auf dem Sauberg / Büchenbronner Höhe, Gemarkung der Stadt Pforzheim und der Gemeinde Engelsbrand

 

 

Mit großer Sorge haben wir die veröffentlichten und nicht veröffentlichten Informationen aus den Quellen Bürgerschaft, Kommunalverwaltungen und Presse seit dem 24.12.2013 aufgenommen und bewertet. Die widersprechenden internen Aussagen der Verwaltung und das offensichtlich nicht koordinierte Vorgehen der Gemeindeverwaltungen untereinander, machen die Vermutung zur Gewissheit, dass die Bundes- und Landesregierungen die örtlichen Verwaltungen mit nicht zu Ende gedachten Gesetzen und unverständlichen Verwaltungsanweisungen überfordern und alleine lassen.

 

Alle Überlegungen zur Energiewende sind behaftet mit inhaltlichen und rechtlichen Unzulänglichkeiten, im Großen wie im Kleinen. Wenn wir wirklich wollen – und dafür stehen wir als Bürgerinitiativen – dass die Energiewende ein Erfolg wird, müssen wir die Dinge richtig und konsequent zu Ende denken. Soll das geschehen, müssen wir die dafür geeigneten rechtlichen und inhaltlichen Rahmenbedingungen offenbar vor Ort selbst schaffen. Die gebotenen Abwägungen zum Schutz der menschlichen Gesundheit, des Naturschutzes und der wirtschaftlichen Belange müssen wir aufgrund des unausgereiften Gesamtkonzepts wohl selbst treffen.

 

Um dies in der Region optimal erreichen zu können, haben die Bürgerinitiativen Büchenbronn, Engelsbrand und Langenbrand bereits Anfang Dezember den Entschluss gefasst, koordiniert zusammen zu arbeiten. Nur so können wir dazu beitragen, die anstehenden Entscheidungen auf der Basis von Informationen zu treffen, die diese Großprojekte von allen Seiten beleuchten und tragfähig für das Treffen eben dieser Entscheidungen sind.

 

Die Stadtverwaltung Pforzheim scheint auf diese Herausforderungen nicht vorbereitet. In der Pressemitteilung der einen Zeitung verbreitet Herr Bürgermeister Uhlig, es

 sei lediglich eine Absichtserklärung mit dem Projektierer JUWI unterschriftsreif. Im Artikel einer anderen Zeitung ist es laut Herrn BM Uhlig nun doch der Gestattungsvertrag, der der Stadt alle wesentlichen Rechte der Planung und der Gutachtenerstellung entzieht und sie dem Projektierer überträgt. Weiß Herr Uhlig noch, was er tut? Aus der Presse wissen wir, dass Herr Oberbürgermeister Hager von nichts weiß.

 

„Es geht um nicht weniger als die Energiewende. Als Umweltdezernent ist mir daran gelegen, dass auch die Stadt Pforzheim ihren Beitrag dazu liefert“, poltert Herr Bürgermeister Uhlig am 28.12.13 in der Presse. Ihm sollte es zu allererst bewusst sein, dass er als Umweltdezernent dem Schutz der Umwelt und der Einhaltung der eigens dafür geschaffenen Vorschriften verpflichtet ist, nicht nur der Energiewende. Vorschriften für den Umweltschutz sind Vorschriften, die dem Schutz der Menschen und Bürger einer Region dienen. Leider muss man schriftlich auf diesem Wege daran erinnern. Und: wo ist öffentlich und transparent, dass diese Abwägungen getroffen wurden? Und nach welchen Interessen wurde entschieden?Nach denen des Projektierers? Die Politik hat längst erkannt, was bei Herrn BM Uhlig noch nicht angekommen ist: die Energiewende ist allein durch den Bau von Windrädern nicht geschafft. Wertvolle Subventionen sollten bevorzugt in den Leitungsbau und die Energiespeicherung fließen.

 

Was hier im stillen Kämmerlein ausgehandelt wurde, ist keinem Bürger transparent gemacht worden. Warum die Heimlichtuerei? In Engelsbrand wurde der Prozess zur Schaffung von Transparenz vorbildlich auf den Weg gebracht. In Pforzheim wird die planerische und gutachterliche Hoheit auf ein Projektierungsbüro übertragen, das den größten Anteil des Profits aus dem Bau, nicht aus dem wirtschaftlich fraglichen Betrieb der Anlagen zieht. Dass man es hier ohnehin mit einem Vertragspartner mit ethisch und moralisch fraglicher Qualität zu tun hat, ist hinreichend erörtert.

 

Die Gemeinde Engelsbrand –und hier stehen der Gemeinderat und die Bürgerinitiative dicht beisammen – werden sich von Herrn Bürgermeister Uhlig nicht gängeln und bevormunden lassen und so nicht vom eingeschlagenen Weg der Transparenz, Bürgerbeteiligung und Besonnenheit abkommen. Die Stadt Pforzheim ist gut beraten, den Engelsbrander Weg mit zu gehen und sich an Gesprächen zu beteiligen. Wir sprechen hier über ein Multi-Millionen-Projekt mit mehr als 20-jähriger Laufzeit, das

 

 

enorme gesundheitliche, ökologische und wirtschaftliche Auswirkungen für die Region und deren Bürger hat. Nimmt man sich die Zeit für das Anstellen reiflicher Überlegungen, hat das nur für eine Partei negative Auswirkungen: den Projektierer. Sind wir aber dem Projektierer, der ohnehin subventionsgestützt Milliardenumsätze schreibt, oder dem Schutz der Anwohner, dem Frieden in den Gemeinden und dem Naturschutz verpflichtet? Die Antwort liegt auf der Hand.

 

 

Es ist unseres Erachtens unabdingbar, eine überregionale und gemeinsame Arbeitsgemeinschaft unter Beteiligung der Bürger ins Leben zu rufen, so dass in einem transparenten Verfahren gesundheitliche und rechtliche Belange, sowie Belange des Naturschutzes Berücksichtigung finden. Vor dem Abschluss der Güterabwägung in einem transparenten Verfahren dürfen keine Hoheits- und Planungsrechte über den Abschluss eines Gestattungsvertrages oder einer Absichtserklärung aus der öffentlichen Hand gegeben werden. Wir appellieren an das Verantwortungsbewusstsein und die Vernunft aller Beteiligten.

 

 

Die Bürgerinitiativen Büchenbronn, Engelsbrand, Langenbrand.

 

 

Aus "Wirtschaft" Donnerstag, 12.12.2013

Größerer Mindestabstand für Windräder alarmiert Öko-Branche

weiterlesen!

Meldungen:
 
Laut einem Artikel des Spiegel von dieser Woche will die neue Regierung aus
Union und SPD den Windrad-Ausbau an Land deutlich begrenzen.
Einige Details zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) wurden in den Sitzungen am Donnerstag und Freitag festgezurrt.
Wie aus einem Arbeitspapier der Gruppe hervorgeht, will die künftige Koalition bei der Windenergie nachsteuern. 
Das hatte sich vor allem die Union gewünscht. Demnach will Schwarz-Rot die Förderung neuer Windräder kürzen.
 
Darüber hinaus sollen Zuschüsse für den Bau neuer Windräder nicht weiter mit der Gießkanne verteilt werden. 
Die Förderung soll sich grundsätzlich auf "die guten Standorte" konzentrieren, heißt es weiter. 
Damit hätten Binnenländer wie Bayern und Baden-Württemberg kaum Chancen mit ihrem geplanten Windkraft-Ausbau.

Floppt die Windkraft im Südwesten?

Rotoren ohne Wind

aus der Sendung vom Donnerstag, 14.11. | 20.15 Uhr | SWR Fernsehen in Baden-Württemberg

 

 

Ein einsames Windrad steht im Wiesental. Statt kräftiger Böen weht nur ein laues Lüftchen. Die Windkraft rechnet sich hier nicht. [mehr zur Sendung]

 
"Der Spiegel" 27/2013

Aufstand in der Rotorsteppe

In Deutschland sind 60 000 neue Windräder geplant: in Wäldern, auf Gipfeln der Voralpen und sogar in Schutzgebieten. 
Bürger laufen Sturm gegen die Verschandelung der Landschaft. Kosten explodieren - die Energiewende gerät in Gefahr.
 
 
 

 

12.09.2013
Die Bürgerinitiative Engelsbrand „Abstand zur Windkraft“ klärt auf!

 

Flyer als Download

 

 

 

08.08.2013
Die Bürgerinitiative Engelsbrand „Abstand zur Windkraft“ stellt
sich der Gemeinde vor.

 

01.08.2013

Das Kernteam der Bürgerinitiative führt ein offenes und konstruktives Gespräch mit dem Bürgermeister Herrn Rosenau und Stellvertretern der verschiedenen Fraktionen im Gemeinderat.

In diesem Gespräch wurde über die Gründung der Bürgerinitiative informiert. Es wurde kommuniziert, dass sich aus Sicht der Bürgernitiative in der Bevölkerung die Anzahl der besorgten Bürger vervielfacht. Dies begründet sich durch die zunehmende Faktenlage und dem Bau des Windmessmastes in extremer Nähe zur Wohnbebauung (ca. 800m).

 

17.07.13

Upload der Fotomontagen aus der Sicht verschiedener Standpunkte.

 

 

10.07.2013
Überprüfung aufgrund staatsanwaltlicher Klageerhebung

Die Gemeinde prüft mit anwaltlicher Unterstützung aufgrund von
Pressemitteilungen über die Erhebung der öffentlichen Klage gegen
ein Vorstandsmitglied der juwi AG durch die Staatsanwaltschaft
Erfurt wegen Vorteilsgewährung ergebnisoffen, ob überhaupt der
ausstehende Gestattungsvertrag mit juwi noch geschlossen werden
kann. Die Details der staatsanwaltlichen Vorwürfe sind unbekannt,
werden aber derzeit aufgeklärt. Erst danach kann entschieden
werden, ob ausreichende Gründe bestehen, von einem Vertrags-
Schluss mit juwi Abstand zu nehmen.

Bürgermeisteramt

 

09.07.13

Gründung der Initiative "Gegenwind Engesbrand"