Leserbrief

 

Nachdem die erste Juwi-Verkaufsveranstaltung in Engelsbrand stattgefunden hatte, beschwerten sich die Windkraftbefürworter, daß sie von den Windkraftgegnern sehr hart angegangen würden. Tatsache ist doch, daß von Herrn Reich, von Herrn Kleile und von Juwi-Mitarbeitern behauptet wurde, daß ca. 8 % Rendite für die Anleger zu erwarten sei. Das war und ist die Unwahrheit (siehe die Insolvenzen bei Prokon, Windreich u.a.). Die Geschäftsführer bei Prokon wurden vor ca. einer Woche vom Insolvenzverwalter ihrer Ämter enthoben und entlassen. (Verstoß gegen das Korruptionsgesetz)

Hierzu möchte ich nochmals darauf hinweisen, daß die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen gegen Juwi immer noch nicht abgeschlossen sind und deshalb die Gemeinde Engelsbrand oder die Stadt Pforzheim keinen Vertrag mit Juwi abschließen dürfen.(Verstoß gegen das Korruptionsgesetz = Straftat)

Diese Tatsache wird von Juwi und den Mitarbeiterinnen Frau Pierau und Frau Wolf völlig ignoriert. Ebenso vom Verfasser des Leserbriefs „Wenn Argumente nicht mehr gehört werden“, Herrn Michael Hahn. Im gleichen Artikel beklagt Herr Hahn, daß Juwi für das Projekt Engelsbrand bisher 351.000 Euro aufgewendet hat und 210.000 Euro kämen noch hinzu. Woher weiß er das?  wo doch bei Juwi alle Zahlen geheim sind. Das ist schlicht und einfach Geschäftsrisiko und bei einem Volumen von über 15.000.000 Euro nur „Peanuts“.

Schließlich schreibt Herr Hahn, daß Frau Pierau sagte: „Sie seien in ganz Baden-Württemberg unterwegs, überall wo es Kritiker gäbe, hieße es, wir wollen keine Windkraft. So gehe es nicht!

Hierzu muß ich Frau Pierau und der ganzen Juwi-Mannschaft einmal Recht geben, denn so geht es wirklich nicht. Sie können nicht hierher kommen und den Leuten vorsätzlich falsche Versprechungen machen, um ihnen eine Reihe Windräder aufs Auge zu drücken, nur damit Juwi Profit macht. So geht es wirklich nicht Frau Pierau!

Respekt und Toleranz kommt im Geschäftsleben von Juwi und seinen Mitläufern im Ort nicht vor.

Beispiel: Nach der Infoveranstaltung am 6.2.2014 in der Kulturhalle Grunbach begegnete ich Herrn Lange. Ich fragte ihn: „Na Herr Lange, haben Sie etwas gelernt?“ Nach zwei Schritten drehte er sich um: „Ja, wie man Kabarett macht!“ So eine respektlose und intolerante Bemerkung ist für einen ehemaligen Lehrer und noch amtierenden Gemeinderat nicht akzeptabel.

Beispiel 2: Ca. zwei Wochen vor der Juwi-Verkaufsveranstaltung wollte ich an der Tankstelle in Salmbach tanken. Vor mir tankte gerade Herr Lange. Unter seinem Tankstutzen sah ich einen großen Fleck mit Dieselkraftstoff. Ich habe nicht gesehen, wer der Verursacher war. Nachdem der Tankvorgang beendet war, bezahlte Herr Lange und fuhr davon. Als ich getankt hatte, ging ich an die Kasse, bezahlte und sagte Frau Hauff, daß jemand an der Dieselzapfsäule Diesel verschüttet hätte und sie möchte mir doch bitte etwas Ölbindemittel geben, damit ich das abstreuen könne. Sie hat es sofort selbst gemacht. Wenn in diesem Moment ein Mitarbeiter vom Umweltamt zum Tanken gekommen wäre, hätte Familie Hauff eine hohe Geldstrafe und strenge Auflagen erhalten, mit dem Ergebnis, daß es möglicherweise in Salmbach keine Tankstelle mehr gibt.

Nach der Juwi-Verkaufsveranstaltung traf ich Herrn Lange. Natürlich machte ich ihm wegen des Dieselflecks Vorhaltungen. Seine Antwort: „Er hätte es eilig gehabt und sein Auto würde weniger CO2 ausstoßen als meines.“

Von einem „grünen“ Gemeinderat hätte ich solch eine Antwort nicht erwartet!

 

 

Hermann Weimar

Engelsbrand

 

 

100% Ökostrom in Baden-Württemberg – theoretisch möglich?

Die bundesweite Stromproduktion aus Windenergie- und Photovoltaik-Anlagen mit 73,7 Milliarden kWh entsprach 2012 fast dem Stromverbrauch von Baden-Württemberg mit 80 Milliarden kWh. Würde man also die gesamte Wind- und Solarstromproduktion nach Baden-Württemberg leiten, hätte man hier schon heute beinahe 100 Prozent Ökostrom erreicht.

Diese Info-Grafik zeigt jedoch, dass die gesamten deutschen Windenergie- und Fotovoltaik-Anlagen (Lastganglinie: grüne Fläche) mit zusammen 62.000 MW Nennleistung  nicht in der Lage wären, den Strombedarf von Baden-Württemberg von nur ca. 10.000 MW zu decken. Die massive Unterdeckung (rote Fläche) über lange Zeiträume belegt eindeutig, dass die volatilen Stromerzeuger(Sonne + Wind) nicht grundlastfähig sind. Durch diese Tatsache ist es einerseits erforderlich, das Stromnetz  durch die ständig parallele Erzeugung   z. B. von Kohlestrom sekundengenau stabil zu halten und schließt es andererseits aus, auch nur einen kleinen Teil der konventionellen Stromerzeuger dauerhaft vom Netz zu nehmen oder gar stillzulegen. Da z.B. Kohlekraftwerke nicht schnell regelbar sind, müssen diese selbst bei Zeiten ausreichender Stromgewinnung durch Wind und Sonne mit einem Minimum von 35 - 40% ihrer Nennleistung betrieben werden. Paradox: Kohle wird verbrannt und CO2 emittiert, selbst dann wenn kein Bedarf an Kraftwerks-Stromeinspeisung besteht!

 

Quellen:

Dipl.-Phys. Karl Linnenfelser, R.Schuster

FAZ vom 12.4.2014: Energiewende schadet dem Klima

 

Bernd Clauss

Engelsbrand

 

Es reicht

 

Leserbrief von Herrn Michael Hahn vom 24.4.2014

Es reicht tatsächlich Herr Hahn, denn Ihr Leserbrief ist in Punkto Wort- und Sprachschatz sowie Dialektik aus der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts. Sie nehmen einzelne Worte, Satzteile und geben sie sinnentstellend wieder. Das nennt man Polemik.

Im Gebiet Büchenbronn, Engelsbrand, Langenbrand und Waldrennach werden 17 Windräder mit je 200 m Höhe geplant. Ist Ihnen eigentlich klar, daß wir dann von diesen Monstermaschinen umzingelt sind?? Sicher nicht!! Denn Ihre grün gestrichene Denkweise ist nicht fähig Konsequenzen zu erkennen, denn dazu fehlt Ihnen das nötige Sach- und Fachwissen. Das können Sie bei Wikipedia und Google nicht erlangen. Überhaupt die Leute, die am lautesten über Windräder reden, haben die wenigste Ahnung von Elektrotechnik und Maschinenbau.

Engelsbrand auf gutem Weg. Sie schreiben, daß in Engelsbrand seit sieben Jahren Sacharbeit geleistet wird in Bezug auf Energieeinsparung usw. und es wären noch niemals Gegner der Windkraft dabei zu sehen gewesen.

Das ist falsch! Ich war von Anfang an dabei! Als ich fest-

gestellt habe, welche Leute mit welchem Wissen dabei

waren und welche politische (grüne) Richtung dabei war, habe ich mich voller Grausen abgewandt.

Auch das Nahwärmenetz habe ich damals vor Beginn des Gebietes Schorren bereits angeregt. Aber es wurde abgelehnt. Zukunftsvision null.

Auch die Ortsumgehung Salmbach habe ich angeregt.

Auch das wurde abgelehnt, mit der Begründung, dort hinten sei FFH-Gebiet, es würden dort ganz seltene Orchideen wachsen.

Auch an den LED-Lampen habe ich eine Anregung gebracht. Herr Lange wollte ganz schnell die Straßenlampen auf Stromsparlampen mit Quecksilber umgestellt haben. Ich habe den Einwand gebracht, man solle doch warten, weil in Kürze die LED-Technik einsatzbereit wäre. Das wurde akzeptiert. Ich konnte aber nicht ahnen, daß der Gemeinderat die falschen Lampengehäuse auswählt. Jetzt haben wir unter den Lampen extrem helles Licht und drum herum ist alles dunkel, was die Einbrecher auf ihren nächtlichen Beutezügen begünstigt.

 

Hermann Weimar

Engelsbrand

 

Noch eines zum Schluß. Sie schreiben, überall wo Sie hinkommen sind die Leute für Windkraft. Das ist falsch! Oder waren Sie nicht in Waldrennach, Büchenbronn,

Engelsbrand u. a. Ortsteilen?

Sehr geehrter Herr Hahn,

Sie füllen inzwischen Woche für Woche das Engelsbrander Blättle mit Ihren ‚Artikeln'. Kein Thema zu dem Sie keine Expertise, kein Schlagloch zu dem Sie keine Meinung haben. Mehr als die Hälfte Ihrer Texte befasst sich mit dem unleidigen Thema Windkraft, das Sie und Ihre Kamarilla nach Engelsbrand gebracht haben, und das vielen Bürgern schon längst zuwider geworden ist. Sie bemängeln den fehlenden Dorffrieden und beschuldigen die Bürgerinitiative diesen zu stören. Ich frage Sie: Hatten wir denn bisher keinen Dorffrieden? Und wer hat diesen denn gestört? Haben Sie wirklich erwartet, dass es gegen den irrwitzigen Plan, unseren Wald abzuholzen und Flora und Fauna zu zerstören, keine Gegenwehr geben wird? Ihre geliebten Windräder sind es, die den Dorffrieden stören!

Bei Ihren Veröffentlichungen entsteht der Eindruck, Sie wollten Ihre Gegner mit Masse erschlagen. Leider fehlt bei den kopierten Parolen und Pamphleten Ihrer Gurus oft die Klasse. Das von Ihnen in Auszügen abgedruckte Buch über Chicorée vom JUWI Gründer Willenbacher bekommen Sie inzwischen in Pforzheim für 2,99 nachgeschmissen. Scheinbar will das keiner mehr lesen. Während der von Ihnen gern zitierte JUWI Chef wohl noch immer darauf wartet, dass ihm wegen Korruption der Prozess gemacht wird.

Gleichzeitig beschweren Sie sich, dass Ihre zahlreichen Beschäftigungen, die Sie im Dorf so selbstlos unternehmen, nicht die gewünschte Wertschätzung erfahren. Dabei machen Sie das doch alles ehrenamtlich in Ihrer Freizeit. Hier hab ich einen Tip für Sie: Schreiben Sie einen Artikel weniger, und gehen dafür mal im Wald spazieren! Sehr zu empfehlen ist der Panoramaweg in Engelsbrands schönstem Naherholungsgebiet. Dort angekommen bleiben Sie stehen und atmen tief ein. Genießen Sie die Aussicht. Und wenn Sie wieder ausatmen, schauen Sie mal auf den Baum neben Ihnen. Dieser nimmt das von Ihnen ausgestossene CO2 in sich auf und wandelt es auf wunderbare Weise in Sauerstoff um. Dabei kühlt er auch die ‚heiße Luft‘ - die uns allen so sehr zu schaffen macht …

Schöne Grüße
Thomas Supper, Engelsbrand

Lieber Hr.Hahn,
 
Sie schreiben mittlerweile jede Woche Ihre ganz persönliche Sicht der Dinge seitenlang ins Gemeindeblatt.
Dabei stellen Sie ideologisch getrieben das Thema Energie und Energiewende aus Ihrer Sicht dar. Warum wollen Sie dabei ständig anderen Menschen das Recht verbieten, eine gegenläufige Meinung zu haben? Nicht alleine das permanente Wiederholen Ihrer ideologischen Ansichten macht diese glaubwürdig. Sondern vielmehr die faktische Aufarbeitung und kontroverse Beschäftigung damit. Das wird wieder am 5. Mai im Rahmen des "Runden Tisches" geschehen. Sie werden ja sicher wieder dabei sein. Ich wünsche Ihnen persönlich, dass Sie dann eine wirkliche Bereitschaft zeigen, FERN JEDER IDEOLOGIE, sich diese Fakten anzuhören. Da alle diese Fakten gegen den Bau von Windräder im windschwächsten Gebiet der Republik sprechen, müssen Alternativen für Engelsbrand diskutiert werden. Ob Sie das wollen oder nicht. Zum Glück leben wir in einer Demokratie, die jedem das Recht einräumt, eine gegensätzliche Meinung zu haben. Wenn Sie wirklich etwas Gutes für Engelsbrands Natur und der Gesundheit aller Bürger tun wollen, beteiligen Sie sich konstruktiv an der Diskussion. Mit ein wenig Offenheit werden Sie sehen, dass es neben reiner Verbissenheit und Ideologie auch eine Ebene der Vernunft gibt. Dafür kämpfen wir und dafür setzen wir uns in Engelsbrand ein. Das eine (der Verzicht auf wirtschaftlich sinnlose Windräder) schließt das andere (die Diskussion über z.B. sinnvolle Energieeinsparungen) dabei nicht aus. Und so lange es um das Wohl von tausenden von Menschen in Engelsbrand geht, sollte sich kein einzelner herausnehmen eine notwendige und im laufen befindliche Diskussion in Frage zu stellen. Hr. Hahn, manche Menschen nehmen sich leider viel zu wichtig. Schauen Sie mal in einer sternenklaren Nacht ins Universum: Bei so vielen Galaxien die man da sieht, sollte jeder erkennen, dass wir alle ganz, ganz kleine “Sternchen” sind. Mit diesem Wissen im Kopf kann man dann eigentlich relativ leicht seine Ideologie mal über Bord werfen und aktiv an einer für ALLE tragbaren Lösung mitarbeiten. 
Gruß und bis am 5. Mai, zum Austausch von FAKTEN im Rahmen das Runden Tisches im Grunbacher Rathaus.
 
Jörg Schauer, Engelsbrand
 
(im übrigen trägt Hr. Kautz , wie bereits den Teilnehmern des "Runden Tisches" ausgiebig erklärt, keine Verantwortung für den letzten Flyer der BI, er hält sich als Teilnehmer des "Runden Tisches" wie vereinbart an das “Gentleman Agreement” ;-))
 

Wunsch-Denken

Der „Ausstieg“ aus der Atomtechnologie, die Minderung der CO2-Emissionen und die Einsparung fossiler Energieträger: Diese Ziele – zwei spezifische, ein eher allgemeines – werden als Gründe für die sog. Energiewende angeführt. Allerdings gilt: Wie hoch man diese Ziele auch bewertet, sie sagen nicht das Geringste über die Machbarkeit – und von daher über den eigentlichen „Sinn“ – dieser Energiewende aus.

Die Lage ist undurchsichtig, die von vielen Faktoren beeinflussten Verhältnisse scheinen sich immer mehr zu verwirren. Nur eine Minderheit verfügt aber über die technischen und ökonomischen Kenntnisse, die nötig sind, um sich ein fundiertes Urteil zu bilden. Hinzu kommt, dass sich ein erheblicher Teil der Fachleute aufgrund von Abhängigkeiten und Rücksichtnahmen genötigt sieht, mit den Wölfen zu heulen. Denn wer will schon seinen Arbeitsplatz oder seine Geschäftsbeziehungen gefährden oder auch nur vor seinen Mitmenschen als „Spaßbremse“ dastehen, solange die staatlich geförderte Goldgräberstimmung anzuhalten scheint – eine Stimmung, die sich für „das Gute“ zu begeistern meint?

Für Otto Normalverbraucher liegt es deshalb nahe, sich dem medial angeheizten Wunschdenken zu ergeben: „Irgendwie“ wird es schon klappen, wenn nur alle an einem Strang ziehen. Aber der Wunsch regiert nicht die Realität – auch dann nicht, wenn viele Menschen ihn im Herzen tragen und er sich mit den besten Absichten verbündet. Denn die o. g. Ziele der Energiewende sind auf dem eingeschlagenen Weg definitiv nicht zu erreichen.

Begründung: Kernkraftwerke und Kohlekraftwerke sind grundlastfähig, sie stellen – was eine notwendige Bedingung dafür ist – eine „sicher verfügbare Leistung“ bereit. Volatile Stromerzeuger (Sonne + Wind) sind nicht grundlastfähig; sie könnten es erst über den Umweg der sog. Stromspeichertechnologien werden, die in der erforderlichen Größenordnung (!!) und zu halbwegs bezahlbaren Preisen aber frühestens in einigen Jahrzehnten – wenn überhaupt jemals – zur Verfügung stehen werden. Ohne ausreichend dimensionierte Stromspeicher in der Größenordnung von mindestens 10-15 Terrawatt Stunden – das entspricht dem 300-fachen der vorhandenen Speicherkapazität – ist es unmöglich, die stark (und mit dem Zubau weiterer Erzeugeranlagen immer stärker) schwankende volatile Stromeinspeisung quasi zu zähmen, die überschießenden Stromspitzen zu glätten und die zwischen ihnen klaffenden Lücken (Dunkelheit, Flaute) zu schließen. Allein aus dieser Tatsache folgt bereits, dass der weitere Zubau von Sonnenkollektoren und Windkraftanlagen zwar den Strompreis stetig erhöhen, uns aber keinen einzigen Schritt näher an das Ziel heranführen wird. Denn die nicht gegebene Grundlastfähigkeit der volatilen Stromerzeugung zwingt einerseits dazu, das Stromnetz  durch die parallele Erzeugung z. B. von Kohlestrom sekundengenau stabil zu halten (was maßgeblich zur Produktion von „Überschuss -Strom“ beiträgt), und schließt es andererseits aus, auch nur einen kleinen Teil der konventionellen Stromerzeuger dauerhaft vom Netz zu nehmen und gar stillzulegen.

Fazit: Wer keinen (grundlastfähigen) „Atomstrom“ will, muss ihn durch (ebenfalls grundlastfähigen) Kohlestrom ersetzen. Wer beides nicht will, muss die Grundlastfähigkeit sozusagen „outsourcen“ und wird demgemäß Atom- bzw. Kohlestrom aus dem Ausland beziehen – dies aber nur dann und in dem Maße, in dem das Ausland dazu bereit und fähig ist. Gewonnen im Sinne der ursprünglichen Zielsetzung ist nichts.

Daraus folgt: Weder der Ausstieg aus der Atomtechnologie noch die angestrebte CO2-Reduktion taugen als Gründe für die Fortsetzung der Energiewende, denn keines dieser Ziele ist auf dem bisher begangenen Wege erreichbar. Der international und auch im deutschen Fernsehen bekannte Ökonom Professor Dr. Hans-Werner Sinn fasste diese Lage im Rahmen seines Vortrags „Energiewende ins Nichts“ (www.youtube.com/watch?v=m2eVYWVLtwE), gehalten am 16. Dezember 2013 in Berlin, mit den Worten zusammen: "Es ist utopisch. Es kann nicht gelingen. Was die Politiker für eine Wirklichkeit halten, bloß weil sie sie selber in den Köpfen der Menschen erzeugt haben, das ist sehr flüchtig und wird in ein paar Jahren durch die Realität und die ökonomischen und vor allem auch durch die naturwissenschaftlichen Gesetze auf die Seite gewischt werden. Politische Befindlichkeit, Umfragen mit 85 % der Deutschen dafür, das ist alles endogen und wird sich ändern, wenn die Leute merken, wie teuer das ist."

Mit freundlicher Genehmigung von Dr. Andreas Dumm, Malsch-Völkersbach

(Bernd Clauss, Engelsbrand)