Ein Freund…
 
…schickte mir kürzlich eine e-mail mit folgendem Inhalt:
“Als ich heute über die Wiesen nach Hause kam sah ich wieder den Rotmilan kreisen. Diesmal hoch über dem ehemaligen Siegel-Hof am Ende der Bergstraße. Wie wenn er auf mich gewartet hätte, kam er runter auf Höhe des Giebels und drehte dann bei starkem Wind in Richtung der anderen Häuser der Bergstraße. Dort ging er dann ein paar mal dazwischen runter, um dann wieder zurück zur Kreuzung zu kommen wo ich inzwischen angelangt war. Der Hammer! Dann war er keine 10m direkt über mir, angestrahlt von der Sonne, einige lange Sekunden. Jetzt weiß ich auch, warum der 'Rot'Milan heißt. Der Bauch und die Flügel haben ein ziemlich helles braun das deutlich in rot übergeht. Die Spitzen der Flügel haben weiße und schwarze Federn. Der Schnabel gelb. Das ist wirklich ein wunderschönes Tier! Dann hat er mich weiter auf die Sägeräcker begleitet, wo er auch mehrmals neben den Hecken bis auf den Boden runter gegangen ist ... ich glaube, er mag mich - it's fucking Magic!
Auch wenn wir sonst keinen Grund hätten, uns gegen die Windräder zu wehren - es würde sich lohnen nur für diesen einen Vogel zu kämpfen!”
 
Ich bin aufgewachsen mit solchen wunderschönen Erlebnissen und mir wurde bewusst, dass mein Freund genau das ausgedrückt hat, was Natur erleben für mich bedeutet. Das sind 10 Minuten, die den Alltag durchbrechen, die Lebensqualität bedeuten. 
Einen Tag später stand ich auf meinem Balkon und sah das Milanpäarchen, wie sie in ruhigen Bahnen den Windmessmast umkreisten....und dachte bei mir: Jetzt wären sie wohl tot.
 
Katharina Himmelhan

 

2. „Runder Tisch“ am 17.03.2014

 

Zu dem „Runden Tisch“ und dem Bericht von Herrn Hahn möchte ich wie folgt Stellung nehmen:

Es ist richtig, daß Herr Ulmer die Herrschaften vom „Potsdam-Institut“ bei seiner Eröffnungsrede kurz erwähnt hatte. Auf seine Frage: „Wo sitzen sie? Dahinten!“  Wenn eine der Damen nicht schüchtern gewunken hätte, wären sie von niemandem erkannt worden. Die Zuhörerinnen von „Juwi““, wahrscheinlich eingeladen von Herrn Reich, hat er nicht erwähnt.

Es muß richtig heißen in dem Satz: „Übereinstimmung gab es darin, daß der CO2-Ausstoß rasant wächst durch den Ausstieg aus der Kernenergie und dem Umstieg auf die Wind- und Solarenergie.

Herr Manfred Kleile meinte, daß die Rentabilitätsberechnungen von „Juwi“ und der Energiegenossenschaft sowie die Windmeßdaten Betriebsgeheimnisse seien, denn man habe ja noch keinen Gestattungsvertrag.

Herr Kleile möge zur Kenntnis nehmen, daß es diesen Vertrag nicht gibt solange die Staatsanwaltschaft Meiningen/Erfurt noch wegen Korruption gegen „Juwi“ ermittelt. Das habe ich auch schon Herrn Reich versucht klar zu machen.

Sollte dennoch ein Amtsträger den Vertrag unterzeichnen, so verstößt er gegen das Antikorruptionsgesetz, und er kann seinen Job verlieren.

Desweiteren ist mir aufgefallen, daß Herr Ulmer, je länger der „Runde Tisch“ dauert, die Lust an dem Ganzen verliert. Er krault seinen Bart, streicht seine Frisur zurecht und bindet seinen Zopf. Alle paar Minuten schaut er auf sein Handy. Er wird doch keine Regieanweisung von „Juwi“ bekommen?

Von den Moderatoren redet Herr Sellke am meisten. Hierbei fiel mir auf, daß er die Wortmeldungen ungerecht verteilt hat. Benachteiligt hat er ganz klar die Teilnehmer von der „BI-Abstand zur Windkraft“, besonders Herrn Prof. Dr. Niedetzky und Herrn Thomas Kautz. Das ist keine neutrale und faire Führung des „Runden Tisches“.

Auch ist es keine Art, die Teilnehmer unter Druck zu setzen mit dem Vorschlag von Herrn Ulmer, die Beratungen möglichst schnell zu beenden, indem man zwei Termine auf einen Samstag legt. Hierin läßt sich die Beeinflussung der Gemeinderatswahl erkennen.

Info-Veranstaltung am 12.03.2014 in Waldrennach: Andere Besetzung – wenig Neues.

Doch gibt es etwas Neues, was die meisten Bürgerinnen und Bürger noch nicht wissen:

Um Engelsbrand herum, mit Büchenbronn, Langenbrand, Waldrennach, sind  17 (siebzehn) Windräder in der Planung. Das hat der Windradliebhaber vergessen zu berichten. Er hat auch vergessen zu berichten, daß Herr Wolfgang Reich von den anwesenden Zuhörern ganz heftig ausgelacht wurde und deshalb sehr schnell zu seinem Schlußwort kam.

Der Ortsvorsteher, Herr Eugen Jetter, betonte in seinem Schlußwort, dass er durch den Applaus für die Windkraftgegner darauf schließen könnte, daß weit über die Hälfte der Besucher gegen die Windkraft ist.

Ich habe diesen Leserbrief geschrieben, um Ihnen die „objektive“ Berichterstattung des Herrn Hahn zu zeigen. Man kann nämlich „objektiv“ berichten, in dem man wesentliche Teile einfach wegläßt.

Finden Sie das richtig?

 

Hermann Weimar

Engelsbrand