05.07.2015


 

 

Stadt Pforzheim

Amt für Umweltschutz

Östliche Karl-Friedrich-Str. 9

 

75175 Pforzheim

 

 

 

Einwendung gegen den Antrag der Firma juwi Energieprojekte GmbH, Energie-Allee 1, 55286 Wörrstadt, zur Errichtung und den Betrieb von zwei WKA,Typ Vestas V126, auf der Büchenbronner Höhe in Pforzheim-Büchenbronn

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

hiermit erkläre ich ausdrücklich, dass ich mich durch die Errichtung und den Betrieb der zwei geplanten Windkraftanlagen der Firma juwi Energieprojekte GmbH, auf der Büchenbronner Höhe in Pforzheim Büchenbronn, persönlich betroffen fühle.

 

1.    Gesundheit: Windkrafträder produzieren außer Energie auch Infraschall. Im Antrag der Firma juwi ist dieses Thema noch nicht einmal erwähnt. Die geltende Fassung der dem Schallgutachten zugrundeliegenden Norm DIN 45680 ist von 1997, das heißt, aus einer Zeit, in der Windkraftanlagen deutlich kleiner waren und deutlich schneller drehten als heute. Es ist daher zu erwarten, daß heutige Anlagen in weit größerem Ausmaß Infraschall aussenden. Es gibt mittlerweile im internationalen Bereich ausreichend Forschungsergebnisse, in denen eingeschätzt wird, dass bei einer dauerhaften tieffrequenten Geräuscheinwirkung auf den menschlichen Körper mit gesundheitlichen Folgen zu rechnen ist.

Ich fordere und erwarte deshalb unter Berufung auf mein Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit die Versagung der Errichtung der zwei Windkraftanlagen.

 

2.    Landschaftsbild: Durch die Errichtung der Windkraftanlagen wird das bestehende Landschaftsbild mit der einmaligen umliegenden Siedlungsstruktur zerstört. Der Antrag der Firma juwi versucht, diese Zerstörung zu relativieren, indem eine tatsächlich überhaupt nicht gegebene Vorbelastung durch den Schornstein der tief unten im Tal liegenden Pektinfabrik Neuenbürg sowie einiger weit entfernt stehenden Hochspannungsmasten eingebracht wird.

Ich fordere und erwarte deshalb unter Berufung auf den öffentlichen Belang des Erhalts schützenswerter Landschaftsbilder persönlich als Teil der betroffenen Öffentlichkeit die Versagung der Errichtung der zwei Windkraftanlagen.

 

3.    Landschaftsschutz und Naherholung: Es handelt sich hier um die Zerstörung einer als Erholungswald eingestuften Fläche. Flora und Fauna werden vernichtet und das ganze ökologische System entwertet. Im Artenschutzgutachten, das dem Antrag der Firma juwi beiliegt, wird ja ausdrücklich erwähnt, daß die Tierwelt durch die Schallemmissionen der Windkraftanlagen möglicherweise beeinträchtigt wird. Das heißt – wie es z. B. an den Simmersfelder Anlagen leicht in der Praxis nachvollziehbar ist –, daß ein Umkreis von ca. 500 m um die Anlagen zum „toten“ Wald wird, in dem kein Vogelgezwitscher mehr zu hören ist. Damit verliert dieser Umkreis aber seine spezifische Erholungswirkung, was auch nicht durch die im Antrag vorgeschlagenen Ausgleichsmaßnahmen für irgendwelche Pferdeweiden im Enztal kompensiert wird.

Ich fordere und erwarte deshalb unter Berufung auf den öffentlichen Belang des Erhalts von Landschaftsschutzgebieten – insbesondere, wenn sie ausdrücklich der Naherholung dienen – persönlich als Teil der betroffenen Öffentlichkeit die Versagung der Errichtung der zwei Windkraftanlagen.

 

4.    Artenschutz: Der Wald wird durch die Errichtung fragmentiert und verliert seine ökologische Funktion. Die Rückzugsmöglichkeiten für die heimische Tierwelt werden stark eingeschränkt und gewaltig zerstört. Luchse und Wölfe werden im dem Antrag beiliegenden Artenschutzgutachten ausgeschlossen, obwohl jüngste Presseberichte die Wiederansiedlung dieser Arten im Schwarzwald für nahezu bestätigt halten. Libellen werden im gleichen Gutachten ausgeschlossen, obwohl in Büchenbronn bekannt ist, daß es am Kleinen Herrmannsee massenweise Libellen gibt. Der Kleine Herrmannsee liegt in nur 100 m Entfernung von der Zuwegung übers Kriegssträßle, wo im FFH-Gebiet Kernstrut eine Kurve mit Hohlweg-Charakter massiv abgegraben werden muß. (juwi nennt so etwas verniedlichend einen marginalen Eingriff.) Rotmilane fliegen immer wieder vom Gartenhausgebiet Büchenbronn über die Büchenbronner Höhe hinweg Richtung Engelsbrand. Mäusebussarde nisten und jagen im Wald auf der Büchenbronner Höhe.

Zum Schutz des Erholungswaldes und der Tierwelt sowie zur Erhaltung des ökologischen Gleichgewichts ist der Antrag der Firma juwi abzulehnen. Versagung der Errichtung der zwei Windkraftanlagen.

 

5.    Wirtschaftlichkeit: Der Antrag der Firma juwi enthält in der offengelegten Version kein Ertragsgutachten. Die Ertragsdaten seien Betriebsgeheimnisse. Nun gilt zwar die Errichtung von Windkraftanlagen aufgrund des sogenannten übergeordneten Zieles einer „Energiewende“ als privilegierte Maßnahme, jedoch muß diese Privilegierung in Relation gesetzt werden zu den Beeinträchtigungen, die durch die Maßnahme hervorgerufen werden. Es besteht – aufgrund der Ertragsdaten umliegender Windkraftanlagen – der dringende Verdacht, daß die beantragte Maßnahme für den Antragsteller nur deswegen betriebswirtschaftlich sinnvoll ist, weil durch Gegenfinanzierung aus EEG-Mitteln die Summe für juwi stimmt. Eine volks- oder gesamtwirtschaftliche Bilanz so gut wie aller Windkraftanlagen der Umgegend sieht bisher immer negativ aus.

Die Ertragsprognosen der Firma juwi sind nicht offengelegt. Unter Betrachtung aller infragekommenden Vergleichsmöglichkeiten erscheinen die genannten Ergebnisdaten jedoch nicht glaubhaft. Unter diesen Umständen ist eine Abwägung zwischen dem öffentlichen Belang der „Energiewende“ und den Belangen des Naturschutzes, des Landschaftsschutzes, der Lärmbelästigung, usw. nicht möglich. Daher fordere ich, bezogen auf die Belange des Natur- und Landschaftsschutzes sowie auf die privaten Belange der Beeinträchtigung durch Lärm und durch Vermögensverluste, wie sie durch unwirtschaftliche Verwendung von EEG-Mitteln entstehen, dieVersagung der Errichtung der zwei Windkraftanlagen.

 

Die genannten Einwendungen sind meine persönlichen und keine sogenannten gleichförmigen Einwendungen und stehen vorbehaltlich weiterer vertiefender Einwendungen.

 

Aus den genannten Gründen lehne ich den Antrag der Firma juwi Energieprojekte GmbH, Energie-Allee 1, 55286 Wörrstadt auf Errichtung und Betrieb von zwei WKA, Typ Vestas V126 mit einer Nennleistung von 3,3 Megawatt, einer Nabenhöhe von 137 Metern, einem Rotordurchmesser von 126 m und einer Gesamthöhe von 200 m, auf der Büchenbronner Höhe in Pforzheim Büchenbronn, auf dem Grundstück Flst.Nr. 2959/22 im Staatswald Distrikt 11 Enzhalde (WEA 1) und auf dem Grundstück Flst.Nr. 2961 im Staatswald Distrikt 32 Erlesberg (WEA 2), ausdrücklich ab.

 

Eine Genehmigung zur Errichtung der genannten zwei WKA stellt für mich eine Verletzung mehrerer öffentlicher und meiner privaten Belange dar.

 

Mit freundlichen Grüßen

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                                                                                                                                          05.07.2015

 

 

 

 

 

 

Nachbarschaftsverband Pforzheim

Geschäftsstelle

Östliche Karl-Fried­rich-Straße 4 - 6

 

75175 Pforzheim

 

 

 

Stellungnahme / Einwendung gegen den Entwurf des sachlichen Teil-Flächennutzungsplanes „Windenergie“

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

zum obengenannten Entwurf in der Form, wie er seit 29.06.2015 öffentlich ausgelegt ist, nehme ich hiermit Stellung und bringe Einwendungen vor.

 

1.    Gesundheit: Windkrafträder produzieren außer Energie auch Infraschall. Im vorgelegten Entwurf ist dieses Thema am Rande erwähnt. Die geltende Fassung der jedem Schallgutachten zugrundeliegenden Norm DIN 45680 ist von 1997, das heißt, aus einer Zeit, in der Windkraftanlagen deutlich kleiner waren und deutlich schneller drehten als heute. Es ist daher zu erwarten, daß heutige Anlagen in weit größerem Ausmaß Infraschall aussenden. Es ist auch so, daß die Infraschall-Anteile nicht der gleichen Charakteristik unterliegen wie normale hörbare Geräusche. Insofern ist für mich die Feststellung Infraschall [...] wird ausreichend mit berücksichtigt, wenn die Vorsorgeabstände für den hörbaren Schall eingehalten werden.“ überhaupt nicht schlüssig, auch wenn sie der Auffassung des Landesumweltamtes entspricht. Es gibt mittlerweile im internationalen Bereich ausreichend Forschungsergebnisse, in denen eingeschätzt wird, dass bei einer dauerhaften tieffrequenten Geräuscheinwirkung auf den menschlichen Körper mit gesundheitlichen Folgen zu rechnen ist.

Aus diesem Grund halte ich Flächen, die einen Abstand von weniger als der zehnfachen Anlagenhöhe zur Wohnbebauung haben, für die Windkraftnutzung für ungeeignet, da eine Gesundheitsgefährdung durch Infraschall nicht ausgeschlossen werden kann. Insofern müssen die Suchräume 1, 2, 3 und 4 aus dem Entwurf herausgenommen werden. (Damit bleibt keine Fläche mehr übrig. Dies aber ist in einer dichtbesiedelten Gegend, wie es der Nachbarschaftsverband ist, nicht weiter verwunderlich. Es wäre Aufgabe der politischen Ebene, diesen Sachverhalt nach außen zu vertreten und nur dort der Windkraftnutzung „substantiell Raum zu geben“, wo es überhaupt Raum gibt.)

 

2.    Landschaftsbild betreffend Suchraum 3: Durch die Errichtung der Windkraftanlagen wird das bestehende Landschaftsbild mit der einmaligen umliegenden Siedlungsstruktur zerstört. Der vorgelegte Entwurf stellt dies – im direkten Widerspruch zum derzeit offengelegten BImSch-Antrag der Firma juwi – ja auch ausdrücklich fest: Landschaftsbildqualität hoch. Vorbelastungen im engeren Umfeld liegen nicht vor. Durch die exponierte Lage ist die Büchenbronner Höhe prägend für das Landschaftsbild.“ Das bedeutet, daß ein Eingriff in ein Landschaftsbild kaum drastischer ausfallen könnte, als es im Fall des Suchraums 3 geschieht.

Insofern muß, da der Gesetzgeber das Landschaftsbild für schützenswert hält, der Suchraum 3 aus dem Entwurf herausgenommen werden.

 

3.    Landschaftsschutz und Naherholung betreffend Suchraum 3: Zu befürchten hier um die Zerstörung einer als Erholungswald eingestuften Fläche. Flora und Fauna werden vernichtet und das ganze ökologische System entwertet. Im Artenschutzgutachten, das dem derzeit offengelegten BImSch-Antrag der Firma juwi beiliegt, wird ja ausdrücklich erwähnt, daß die Tierwelt durch die Schallemmissionen der Windkraftanlagen möglicherweise beeinträchtigt wird. Das heißt – wie es z. B. an den Simmersfelder Anlagen leicht in der Praxis nachvollziehbar ist –, daß ein Umkreis von ca. 500 m um die Anlagen zum „toten“ Wald wird, in dem kein Vogelgezwitscher mehr zu hören ist. Damit verliert dieser Umkreis aber seine spezifische Erholungswirkung. Ein Vergleich der betroffenen Fläche mit der Gesamtfläche des Landschaftsschutzgebietes Pforzheim, wie ihn der Teilflächennutzungsplan-Entwurf zieht, geht insofern fehl, daß im Landschaftsschutzgebiet zahlreiche andere Flächen mit anderer Zweckbestimmung enthalten sind.

Insofern muß zum Erhalt des Landschaftsschutzgebietes in seinem Teilbereich Büchenbronn der Suchraum 3 aus dem Entwurf herausgenommen werden.

 

4.    Artenschutz im Suchraum 3: Der Wald wird durch die Errichtung von Windkraftanlagen fragmentiert und verliert seine ökologische Funktion. Die Rückzugsmöglichkeiten für die heimische Tierwelt werden stark eingeschränkt und gewaltig zerstört. Luchse und Wölfe werden im Entwurf überhaupt nicht erwähnt, obwohl jüngste Presseberichte die Wiederansiedlung dieser Arten im Schwarzwald für nahezu bestätigt halten. Libellen werden im Entwurf ebenfalls nicht erwähnt, obwohl in Büchenbronn bekannt ist, daß es am Kleinen Herrmannsee massenweise Libellen gibt. Der Kleine Herrmannsee liegt in nur 100 m Entfernung von der jetzt im BImSch-Antrag von juwi geplanten Zuwegung übers Kriegssträßle, wo im FFH-Gebiet Kernstrut eine Kurve mit Hohlweg-Charakter massiv abgegraben werden muß. (juwi nennt so etwas verniedlichend einen marginalen Eingriff.) Rotmilane fliegen immer wieder vom Gartenhausgebiet Büchenbronn über die Büchenbronner Höhe hinweg Richtung Engelsbrand. Mäusebussarde nisten und jagen im Wald auf der Büchenbronner Höhe.

Zum Schutz des Erholungswaldes und der Tierwelt sowie zur Erhaltung des ökologischen Gleichgewichts muß der Suchraum 3 aus dem Entwurf herausgenommen werden.

 

5.    Wirtschaftlichkeit: Der Flächennutzungsplanentwurf benennt basierend auf dem Windatlas Baden-Württemberg den Suchraum 3 als Fläche mit dem höchsten Ertragspotential. Nun ist aber auch der dort erwartetete Ertrag in Abwägung zu bringen mit den dort zu erwartenden Beeinträchtigungen. Es liegt derzeit der BImSch-Antrag der Firma juwi vor, der nach intensiver über einjähriger Windmessung zwar einen Ertragswert postuliert, aber die Herleitung dieses Wertes ausdrücklich als Betriebsgeheimnis einstuft. Die gleiche Firma hat in einer Gemeinderatssitzung in Engelsbrand am 15.09.2014 Werte öffentlich präsentiert, die massive Berechnungs- und Bewertungsfehler enthalten. Vergleichswerte nahezu aller infrage kommenden Anlagen in Baden-Württemberg liegen deutlich niedriger. Die Verbindung dieser Tatsachen läßt es naheliegend erscheinen, daß der erhoffte Beitrag für das sogenannte übergeordnete Ziel einer „Energiewende“ in Relation zu den öffentlichen Belangen des Naturschutzes, des Landschaftsschutzes, der Lärmbelästigung, usw. nicht als vorrangig betrachtet werden kann. Daher ist der Suchraum 3 aus dem Entwurf zu entfernen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

 

 

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Stadt Pforzheim

Amt für Umweltschutz

Östliche Karl-Friedrich-Str. 9

 

75175 Pforzheim

 

 

 

Einwendung gegen den Antrag der Firma juwi Energieprojekte GmbH, Energie-Allee 1, 55286 Wörrstadt, zur Errichtung und den Betrieb von 2 WKA, Typ Vestas V126 mit einer Nennleistung von 3,3 Megawatt, einer Nabenhöhe von 137 Metern, einem Rotordurchmesser von 126 m und einer Gesamthöhe von 200 m, auf der Büchenbronner Höhe in Pforzheim Büchenbronn, auf dem Grundstück Flst.Nr. 2959/22 im Staatswald Distrikt 11 Enzhalde (WEA 1) und auf dem Grundstück Flst.Nr. 2961 im Staatswald Distrikt 32 Erlesberg (WEA 2)

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

hiermit erkläre ich ausdrücklich, dass ich mich durch die Errichtung und den Betrieb der zwei geplanten Windkraftanlagen der Firma juwi Energieprojekte GmbH persönlich betroffen fühle.

 

Bei der Abwägung sind sowohl öffentliche als auch private Belange zu berücksichtigen. Eine Berücksichtigung privater Belange kann ich für mich aus den veröffentlichten Genehmigungsunterlagen nicht erkennen. Daher erhebe ich nachstehende Einwendungen gegen das oben genannte Projekt der Fa. juwi Engergieprojekte GmbH:

 

·         Die Lärmgrenzen sind den Angaben im Antrag zufolge nicht weit von meinem Wohnort (Kirchweg) nur äußerst knapp eingehalten. Einige Dinge kann ich dem Schallgutachten überhaupt nicht entnehmen. Dazu gehört zum Beispiel die Frage, ob der Taleinschnitt von den Anlagen Richtung Schlägle nicht schallverstärkend wirkt. Ohne der Genehmigungsbehörde zu nahe treten zu wollen, kann ich mir nicht vorstellen, daß das vorgelegte Gutachten für die Genehmigungsbehörde zu 100% nachvollziehbar ist. Da inzwischen viele Fälle bekannt sind, in denen Bürger durch Schall von Windkraftanlagen beeinträchtigt sind, und der vorgelegte Antrag in diesem Punkt unvollständig erscheint, beantrage ich, den Antrag der Firma Juwi gar nicht zu genehmigen, jedoch zumindest, das Schallgutachten durch eine unabhängige Gutachterfirma nochmals intensiv prüfen zu lassen und auch diese Prüfung offenzulegen.

·         Die Auswirkungen im tiefstfrequenten Bereich (Infraschall) sind im vorgelegten Antrag überhaupt nicht berücksichtigt. Mir ist bekannt, daß in diesem Bereich bisher keine Norm besteht, nach der geurteilt werden kann. Weiterhin bestätigen zahlreiche ausländische Untersuchungen eine Gefährdung. Das Umweltbundesamt ist zur Auffassung gekommen, daß hier noch erheblicher Forschungsbedarf besteht. Auch aus diesem Grund beantrage ich, den vorgelegten Antrag gar nicht zu genehmigen, da eine Gefährdung meiner Gesundheit durch Infraschall durchaus gegeben sein kann.

·         Das Landschaftsbild des Nordschwarzwaldes ist bisher unversehrt. Ein Panoramablick von den Höhen nördlich Pforzheims oder Dietlingens bietet unvergleichliche Schönheit. Wanderungen und Spaziergänge auf zahlreichen Kammlagen der Umgegend bieten ähnlich schöne Ausblicke. Zwar zählt der Begriff des Landschaftsbildes nicht zu den typischerweise angesetzten privaten Belangen, jedoch tangiert er die Öffentlichkeit und beeinträchtigt damit mich als Teil der zu schützenden Öffentlichkeit. Auch aus diesem Grund beantrage ich, den vorgelegten Antrag gar nicht zu genehmigen.

·         Die Büchenbronner Höhe ist Landschaftsschutzgebiet mit dem ausdrücklichen Zweck der Naherholung. Der Antrag von Juwi stellt darauf ab, daß dieses Landschaftsschutzgebiet in seiner Gesamtheit ja nicht betroffen oder gefährdet ist. Das Immissionsgutachten stellt jedoch eindeutig fest, daß die hörbaren Lärmwerte so hoch sind, daß in einem größeren Umkreis um die Anlagen keine Naherholung mehr stattfinden kann. Bei der Wanderung zur Büchenbronner Höhe wird man insbesondere auf der beliebten Strecke Steinigweg/Neuenbürger Weg in weiten Teilen kein Vogelgezwitscher mehr hören, weil entweder (s. Anmerkungen im ornithologischen Gutachten) die Vögel dem Lärm ausweichen und sich dort gar nicht mehr aufhalten, oder weil der Lärm (>= 60dB) jegliches Vogelgezwitscher übertönt. Auch die Aufrechterhaltung eines Landschaftsschutzgebietes zählt nicht zu den typischerweise angesetzten privaten Belangen, jedoch tangiert auch dies die Öffentlichkeit und beeinträchtigt damit mich als Teil der zu schützenden Öffentlichkeit. Auch aus diesem Grund beantrage ich daher, den vorgelegten Antrag gar nicht zu genehmigen.

·         Zahlreiche Rotmilanflüge sind immer wieder über Büchenbronn und dem Gartenhausgebiet West III zu beobachten. Diese Vögel fliegen überwiegend über den Sauberg an bzw. ab. Damit sind die Vögel auch bekanntlich stark gefährdet durch die beantragten Anlagen. Ein so seltenes Vorkommen, wie es der Artenschutzgutachter im Antrag wiedergibt, ist für mich nicht nachvollziehbar. Im Waldgebiet selbst gibt es auch viele Mäusebussarde, die zwar nicht als schützenswert gelten, jedoch gerade dort oben jagen und damit erheblich gefährdet werden. Auch der Artenschutz zählt nicht zu den typischerweise angesetzten privaten Belangen, jedoch tangiert auch dies die Öffentlichkeit und beeinträchtigt damit mich als Teil der zu schützenden Öffentlichkeit. Auch aus diesem Grund beantrage ich daher, den vorgelegten Antrag gar nicht zu genehmigen.

 

Ich behalte mir vor, zu den genannten Einwendungen beim Erörterungstermin vertiefende Sachverhalte vorzulegen.

 

Aus den genannten Gründen lehne ich den Antrag der Firma juwi Energieprojekte GmbH auf Errichtung und Betrieb von zwei WKA vom Typ Vestas V126, auf der Büchenbronner Höhe in Pforzheim Büchenbronn, ausdrücklich ab.

 

Eine Genehmigung zur Errichtung der genannten zwei WKA stellt für mich eine Verletzung mehrerer öffentlicher und meiner privaten Belange dar.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

 

 

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                                                                                                                                          05.07.2015

 

 

 

 

 

Nachbarschaftsverband Pforzheim

Geschäftsstelle

Östliche Karl-Fried­rich-Straße 4 - 6

 

75175 Pforzheim

 

 

 

Stellungnahme / Einwendung gegen den Entwurf des sachlichen Teil-Flächennutzungsplanes „Windenergie“

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

zum obengenannten Entwurf in der Form, wie er seit 29.06.2015 öffentlich ausgelegt ist, nehme ich hiermit Stellung und bringe Einwendungen vor.

 

·         Die Auswirkungen im tiefstfrequenten Bereich (Infraschall) sind im vorgelegten Entwurf sehr lapidar behandelt. Die Feststellung: „Infraschall [...] wird ausreichend mit berücksichtigt, wenn die Vorsorgeabstände für den hörbaren Schall eingehalten werden.“ berücksichtigt überhaupt nicht die grundsätzlich andersartige Charakteristik tiefstfrequenter Geräusche. Mir ist bekannt, daß in diesem Bereich bisher keine Norm besteht, nach der geurteilt werden kann. Jedoch bestätigen zahlreiche ausländische Untersuchungen eine Gefährdung. Das Umweltbundesamt ist in teilweisem Gegensatz zur LUBW zur Auffassung gekommen, daß hier noch erheblicher Forschungsbedarf besteht. Aus diesem Grund sind Flächen, die einen Abstand von weniger als der zehnfachen Anlagenhöhe zur Wohnbebauung haben, für die Windkraftnutzung ungeeignet, da eine Gesundheitsgefährdung durch Infraschall nicht ausgeschlossen werden kann.

·         Das Landschaftsbild des Nordschwarzwaldes ist bisher unversehrt. Ein Panoramablick von den Höhen nördlich Pforzheims oder Dietlingens bietet unvergleichliche Schönheit. Wanderungen und Spaziergänge auf zahlreichen Kammlagen der Umgegend bieten ähnlich schöne Ausblicke. Die Aussagen, die der vorgelegte Entwurf hierzu speziell zum Suchraum 3 tätigt, sind auch eindeutig: „Landschaftsbildqualität hoch. Vorbelastungen im engeren Umfeld liegen nicht vor. Durch die exponierte Lage ist die Büchenbronner Höhe prägend für das Landschaftsbild.“ Ein deutlicherer Eingriff ins Landschaftsbild als bei einem Bau von Anlagen in Suchraum 3 ist schlechterdings kaum vorstellbar. Insofern muß unter der Prämisse, daß der Gesetzgeber das Landschaftsbild überhaupt als schützenswert zumindest in Betracht zieht, der Suchraum 3 aus dem Entwurf herausgenommen werden.

·         Der Suchraum 3 des Entwurfes (Büchenbronner Höhe) ist als Ausschnitt 17 ein Teilbereich des Landschaftsschutzgebietes Pforzheim mit ausdrücklich genannten Schutzzwecken. Nun stellt der Entwurf fest: „Auch für die Teilfläche 3 wird eine Befreiung in Aussicht gestellt, da die Fläche im Verhältnis zur Gesamtgröße des Landschaftsschutzgebietes untergeordnet ist. Die in der Konzentrationszone möglichen Windenergieanlagen sind daher nicht geeignet, den Schutzzweck so stark zu beeinträchtigen, dass das Landschaftsschutzgebiet seine Funktion verliert.“ Diese Betrachtung erscheint fehlerhaft und nicht statthaft. Korrekt wäre ein Vergleich der im Suchraum liegenden Fläche, die den für den LSG-Teilbereich 17 ausdrücklichen genannten Zwecken dient, zur Gesamtfläche derjenigen LSG-Teilbereiche, die den gleichen Zwecken dienen. (Die Gebiete beiderseits der Autobahn erscheinen dem Einwender nicht geeignet, die Charakteristik der Waldhufensiedlung nachhaltig zu bewahren.) Insofern ist die Teilfläche 3 eben nicht untergeordnet im Verhältnis zur zu betrachtenden Gesamtfläche, so daß das Landschaftsschutzgebiet in seiner Gesamtheit gefährdet ist. Somit ist der Suchraum 3 aus dem Entwurf herauszunehmen.

·         Der derzeit ebenfalls offengelegte BImSch-Antrag von Juwi stellt darauf ab, daß dieses Landschaftsschutzgebiet in seiner Gesamtheit ja nicht betroffen oder gefährdet ist. Das dort aufgeführte Immissionsgutachten stellt jedoch eindeutig fest, daß die hörbaren Lärmwerte so hoch sind, daß in einem größeren Umkreis um die Anlagen keine Naherholung mehr stattfinden kann. Bei der Wanderung zur Büchenbronner Höhe wird man insbesondere auf der beliebten Strecke Steinigweg/Neuenbürger Weg in weiten Teilen kein Vogelgezwitscher mehr hören, weil entweder (s. Anmerkungen im ornithologischen Gutachten) die Vögel dem Lärm ausweichen und sich dort gar nicht mehr aufhalten, oder weil der Lärm (>= 60dB) jegliches Vogelgezwitscher übertönt. Damit verliert dieser Umkreis aber seine spezifische Erholungswirkung

Auch aus diesem Grund ist der Suchraum 3 aus dem Entwurf herauszunehmen.

·         Zahlreiche Rotmilanflüge sind immer wieder über Büchenbronn und dem Gartenhausgebiet West III zu beobachten. Diese Vögel fliegen überwiegend über den Sauberg an bzw. ab. Damit sind die Vögel auch bekanntlich stark gefährdet durch die beantragten Anlagen. Ein so seltenes Vorkommen, wie es der Artenschutzgutachter im Entwurf wiedergibt, ist für mich nicht nachvollziehbar. Im Waldgebiet selbst gibt es auch viele Mäusebussarde, die zwar nicht als schützenswert gelten, jedoch gerade dort oben jagen und damit erheblich gefährdet werden. Auch unter dem Aspekt des Artenschutzes ist das Gebiet „Suchraum 3“ daher völlig ungeeignet für Windkraftanlagen.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

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                                                                                                                                          6. Juli 2015

 

 

 

 

 

Stadt Pforzheim

Amt für Umweltschutz

Östliche Karl-Friedrich-Str. 9

 

75175 Pforzheim

 

 

 

Einwendung gegen den Antrag der Firma juwi Energieprojekte GmbH, Energie-Allee 1, 55286 Wörrstadt, zur Errichtung und den Betrieb von 2 WKA, Typ Vestas V126 mit einer Nennleistung von 3,3 Megawatt, einer Nabenhöhe von 137 Metern, einem Rotordurchmesser von 126 m und einer Gesamthöhe von 200 m, auf der Büchenbronner Höhe in Pforzheim Büchenbronn, auf dem Grundstück Flst.Nr. 2959/22 im Staatswald Distrikt 11 Enzhalde (WEA 1) und auf dem Grundstück Flst.Nr. 2961 im Staatswald Distrikt 32 Erlesberg (WEA 2)

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

ich fühle mich durch die Errichtung und den Betrieb der zwei geplanten Windkraftanlagen der Firma juwi Energieprojekte GmbH persönlich betroffen.

 

Eine einzigartige Kombination: Lebendige Großstadt in wohltuender Natur.  Pforzheim, die "Pforte zum Schwarzwald", zeigt sich als moderne, zukunftsorientierte und sympathische Stadt.“ Mit diesen Worten wirbt das Tourismusmarketing Pforzheim für einen Besuch in der Stadt und ihrer Umgebung. Und das zu recht, wie jeder bestätigen kann, der schon einmal die Gegend besucht hat. Nachdem leider in den letzten Weltkriegstagen das gesamte Stadtbild zerstört wurde, blieb der Stadt als ausgesprochener Pluspunkt die landschaftliche Lage in der Umgebung.

Nun befindet sich der Antrag zu obengenanntem Projekt der Firma juwi in der Offenlage. Diesem ist zu entnehmen, daß eben diese landschaftliche Lage zerstört werden soll. Mit einem Bewertungsverfahren aus dem Jahr 1993 – also einem Zeitpunkt, zu dem Windkraftanlagen nur einen Bruchteil der heutigen Höhen hatten – versucht die Firma juwi nachzuweisen, daß die Landschaftsbildbeeinträchtigung vertretbar ist.

Im Gegensatz zu meiner Heimat handelt es sich beim Nordrand des Nordschwarzwaldes um eine der letzten deutschen Regionen, die noch nicht massiv durch Windkraftanlagen in ihrem Erscheinungsbild beeinträchtigt ist. Das ist bisher noch Grund genug, in dieser Region Urlaub und Erholung zu suchen.

 

Den Ausführungen zum Landschaftsschutz im offengelegten Antrag entnehme ich, daß das Landschaftsschutzgebiet in seiner Gesamtheit durch die Anlagen nicht betroffen sein soll. Einige Tiere meiden jedoch – wie im beigelegten Artenschutzgutachten korrekterweise wiedergegeben ist – durchaus den näheren Umkreis der Anlage. In Wäldern rund um bestehende Anlagen ist es oft totenstill. Da nun ein erheblicher Teil der Waldfläche durch Eiswurfgefahr, durch Baustellenlärm, durch Lärmbelästigung im Betrieb oder durch den Rückzug der Tierwelt tangiert werden, ist das Gebiet in seiner Gesamtheit sehr intensiv betroffen.

 

Es ist kaum zu erwarten, daß eine „Pforte zum Schwarzwald“, die aus zwei Windkraftanlagen besteht, zukünftig Erholungssuchende wie mich noch in diese Region locken wird.

 

Ich behalte mir vor, zu den genannten Einwendungen beim Erörterungstermin vertiefende Sachverhalte vorzulegen.

 

Aus den genannten Gründen lehne ich den Antrag der Firma juwi Energieprojekte GmbH auf Errichtung und Betrieb von zwei WKA vom Typ Vestas V126, auf der Büchenbronner Höhe in Pforzheim Büchenbronn, ausdrücklich ab.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

 

 

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Nachbarschaftsverband Pforzheim

Geschäftsstelle

Östliche Karl-Friedrich-Straße 4 - 6

 

75175 Pforzheim

 

 

 

Stellungnahme / Einwendung gegen den Entwurf des sachlichen Teil-Flächennutzungsplanes „Windenergie“

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

zum obengenannten Entwurf in der Form, wie er seit 29.06.2015 öffentlich ausgelegt ist, nehme ich hiermit Stellung und bringe Einwendungen vor.

 

Eine einzigartige Kombination: Lebendige Großstadt in wohltuender Natur.  Pforzheim, die "Pforte zum Schwarzwald", zeigt sich als moderne, zukunftsorientierte und sympathische Stadt.“ Mit diesen Worten wirbt das Tourismusmarketing Pforzheim für einen Besuch in der Stadt und ihrer Umgebung. Und das zu recht, wie jeder bestätigen kann, der schon einmal die Gegend besucht hat. Nachdem leider in den letzten Weltkriegstagen das gesamte Stadtbild zerstört wurde, blieb der Stadt als ausgesprochener Pluspunkt die landschaftliche Lage in der Umgebung.

Nun befindet sich der Entwurf des sachlichen Teil-Flächennutzungsplanes „Windenergie“ in der Offenlage. Diesem ist zu entnehmen, daß insbesondere mit dem dort aufgeführten Suchraum 3 eben diese landschaftliche Lage zerstört werden soll. Zwar stellt der Entwurf ausdrücklich fest: Landschaftsbildqualität hoch. Vorbelastungen im engeren Umfeld liegen nicht vor. Durch die exponierte Lage ist die Büchenbronner Höhe prägend für das Landschaftsbild.“ und betont damit, daß es sich um einen extremen Eingriff in das Landschaftsbild handelt. Er hält dies jedoch – trotz bekanntermaßen nur minimaler Winderträge in Baden-Württemberg generell – für vertretbar, um damit dem angeblich vorhandenen übergeordneten Ziel einer „Energiewende“ gerecht zu werden.

Im Gegensatz zu meiner Heimat handelt es sich beim Nordrand des Nordschwarzwaldes um eine der letzten deutschen Regionen, die noch nicht massiv durch Windkraftanlagen in ihrem Erscheinungsbild beeinträchtigt ist. Das ist bisher noch Grund genug, in dieser Region Urlaub und Erholung zu suchen.

 

Den Ausführungen zum Landschaftsschutz im offengelegten Entwurf entnehme ich, daß das Landschaftsschutzgebiet in seiner Gesamtheit durch Anlagen, die in diesem Gebiet geplant werden, nur geringfügig betroffen sein soll. Einige Tiere meiden jedoch durchaus den näheren Umkreis der Anlagen. In Wäldern rund um bestehende Anlagen ist es oft totenstill. Da nun ein erheblicher Teil der Waldfläche durch Eiswurfgefahr, durch Baustellenlärm, durch Lärmbelästigung im Betrieb oder durch den Rückzug der Tierwelt tangiert werden, ist das Gebiet in seiner Gesamtheit sehr intensiv betroffen.

 

Es ist kaum zu erwarten, daß eine „Pforte zum Schwarzwald“, die aus Windkraftanlagen besteht, zukünftig Erholungssuchende wie mich noch in diese Region locken würde. Der Suchraum 3 ist daher dringend aus dem vorgelegten Entwurf zu entfernen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

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