Aktuelles

Mitmachen beim Fotowettbewerb!

Wieder gibt es in Engelsbrand Milane zu beobachten, fangen Sie die schönen Vögel mit der Kamera ein und senden die Bilder an:

rotmilan@windkraft-engelsbrand.de

Im Herbst werden die beeindruckendsten Fotos veröffentlicht

Deutscher Arbeitgeberverband, 7.3.2015

Prof. Dr. Michael Elicker und Andreas Langenbahn

Windrad-Subventionsindustrie und Politik: Artenschutz adé!

Eine unglaubliche Geschichte
aus der Windrad-Planung von Ottweiler

Feuerwehrmagazin vom 15.1.2015

Windenergieanlage bei Sturm in Brand

Ostfriesenzeitung vom 15.1.2015

Windrad brannte vor Augen der Feuerwehr ab

Deutscher Arbeitgeberverband 11. Januar 2015


Großwindanlagen: Bisher entschädigungslose Enteignung des Häuslebauers zugunsten privater Geschäftemacher


Prof. Dr. Michael Elicker ist Staatsrechtslehrer
an der Universität des Saarlandes und Rechtsanwalt
in Luxemburg. Mit ihren deutschen Büros
in Saarbrücken und Ramstein/Pfalz hilft die
Kanzlei Prof. Elicker im Interesse von Natur und Mensch
bei der Bekämpfung des rechtsstaatswidrigen Windrad-Wahns.


Bayerisches Fernsehen

Sendung vom 2.12.2014


Lärm-Leben mit dem Windrad

Rotmilan Fotowettbewerb

Am Montag, den 24.November konnten nun endlich die Gewinner des Engelsbrander Rotmilan Fotowettbewerbs geehrt werden.
Im Rahmen einer kleinen Siegerehrung im Hasenhäusle wurden den Siegern ihre Preise überreicht (Wein, Haarpflegesets  und Armbanduhr).
Unter Anwesenheit der lokalen Presse (PZ und Pforzheimer Kurier) wurden die Siegerbilder erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert. Erstaunlich, welche Qualität die ausgezeichneten Bilder haben.
(Nächste Woche zeigen wir hier die Siegerbilder, aber auch einige der zahlreichen Bilder, die leider keinen Preis gewonnen haben. Verdient gehabt hätten es noch viele andere!)
In lockerer Runde wurde dann noch u.a. über den Rotmilan, seine hier vor Ort auftretenden Häufigkeit und der Problematik in Bezug auf evtl. Windräder auf dem Sauberg/Büchenbronner Höhe gesprochen.
Neu war für einige der Anwesenden das mittlerweile vorliegende und allen Planungs- und Genehmigungsbehörden zugestellte Rechtsgutachten des Landesverbandes der BI, welches den Artenschutz, insbesondere den Rotmilan und dessen Schutz zum Inhalt hat.
Weil der Rotmilan sehr selten ist - in Deutschland leben rund 50% der weltweit bekannten Brutpaare, davon wieder die Hälfte alleine in Baden-Württemberg - steht er unter besonderem Schutz.
Da wir in Engelsbrand nicht nur einige hier lebende Brutpaare haben, sondern auch seit Jahren Engelsbrand als Rast- und Sammelplatz für Zugvögel gilt, (alleine am 9.10.2014 haben sich über 29 Rotmilane bei uns hier gesammelt und sind über den Sauberg geflogen), gebührt diesem Umstand besondere Beachtung.
Der Artenschutz laut EU Recht lässt keine Gefährdung oder Töten seltener und unter Schutz stehender Tiere zu. 
Unter diesem (und einigen anderen) Gesichtspunkten, kann auf der Büchenbronner Höhe bzw. auf dem Sauberg im Falle eines zukünftigen Bauantrages keine Genehmigung für Windkraftanlagen erteilt werden.
Beeindruckend war auch die große Anzahl an Bildern, die teilweise von den Gewinnern aber auch anderen Teilnehmern im Laufe der letzten Monat geschossen  wurden.
Wer mehr Bilder dieser außergewöhnlichen und erhabenen Vögel sehen möchte, kann ab ca. Mitte Dezember viele der eingereichten Fotos im Internet betrachten, wir werden diese nun hochladen und Ihnen dann hier an gleicher Stelle den Link veröffentlichen, unter dem Sie die Rotmilanbilder betrachten können. Vielen Dank an alle Bürger der Gesamtgemeinde Engelsbrand für die zahlreichen Bilder. Wir überlegen wegen der großen Resonanz im nächsten Jahr den Wettbewerb evtl. zu wiederholen.
(Foto: von links nach rechts: Werner Gal Platz 2, Mark Weindorf Platz 1, Manfred Gutjahr Platz 3)

Ihre BI „Abstand zur Windkraft Engelsbrand"

Deutsche Wildtier-Stiftung stellt Studie “Windenergie im Lebensraum Wald”

vor und kommt zu einem vernichtenden Ergebnis

 

Weitere schallende Ohrfeige für alle Naturfrevler und Landschaftszerstörer der Windkraft-Lobby

 

Nachfolgend zusammengefasst die wesentlichen Ergebnisse der Studie

 

http://www.extremnews.com/nachrichten/natur-und-umwelt/6f64151880b54d5

"Windenergie im Lebensraum Wald": Die Deutsche Wildtier Stiftung stellt in Berlin die wissenschaftliche Studie vor

Freigeschaltet am 11.11.2014 um 12:14 durch Thorsten Schmitt


Heute hat die Deutsche Wildtier Stiftung in Berlin die Studie "Windenergie im Lebensraum Wald" vorgestellt. Autor ist der renommierte Biologe Dr. Klaus Richarz, der 22 Jahre die Staatliche Vogelschutzwarte für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland leitete. Die Studie kommt zu dem Fazit, dass der rasante Ausbau von Windenergieanlagen das Ökosystem Wald - besonders Vögel und Fledermäuse - gefährdet.

Die von Dr. Richarz in seiner Studie identifizierten Risikogruppen lesen sich wie das "Who is Who" der Roten Liste der bedrohten Tierarten. Der Mangel an geeigneten Flächen für Windkraftanlagen erhöht den Druck auf empfindliche Ökosysteme wie den Wald. "Wildtiere dürfen nicht die Verlierer der Energiewende sein. Die Energiewende braucht eine Wende zugunsten der Natur", fordert Prof. Fritz Vahrenholt, Alleinvorstand der Deutschen Wildtier Stiftung.

In Deutschland fallen Jahr für Jahr bis zu 240.000 Fledermäuse Windkraftanlagen zum Opfer. Sie können zwar den Rotoren auch im Dunkeln ausweichen, aber im Unterdruck auf der Rückseite der Anlagen platzen ihre Lungen. Experten sprechen vom Barotrauma. "Die meisten heimischen Fledermausarten stehen auf der Roten Liste", sagt Dr. Klaus Richarz. Besonders sensibel reagieren auch Vogelarten wie der extrem seltene Schreiadler, der Rotmilan und der Schwarzstorch. So halbierte sich beispielsweise der Brutbestand des seltenen Schwarzstorchs am hessischen Vogelsberg nach dem Bau von 125 Windkraftanlagen in einem Zeitraum von nur sechs Jahren. Schwarzstörche sind sehr störempfindlich. Viele Greifvögel hingegen sterben durch Kollisionen mit den Rotorblättern. Diese Tatsachen sind durchaus bekannt: Mit dem "Helgoländer Papier" liegen Empfehlungen aller 16 staatlichen Vogelschutzwarten zum Schutz von Vogelarten bei Planung und Bau von Windkraftanlagen vor. Die aktuelle Fassung dieses Papiers wird allerdings zurückgehalten - sie wäre ein Hemmnis zum Ausbau der Windenergie. "Ungeachtet all dieser dramatischen Ergebnisse werden Windkraftanlagen sogar in Europäischen Schutzgebieten geplant und gebaut", kritisiert Fritz Vahrenholt.

Das Ziel der Bundesregierung, den Rückgang von Biodiversität bis zum Jahr 2020 aufzuhalten, gerät durch einen gedankenlosen Ausbau der Windenergie in ernste Gefahr. Die Öffnung des Waldes als Standort für Windenergieanlagen führt zur Gefährdung seltener Arten. "Buchenwälder müssen zur Tabuzone erklärt werden", sagt Dr. Klaus Richarz. "Sie sind Hotspots der Biodiversität, für die Deutschland globale Verantwortung trägt."

Enoch Freiherr von und zu Guttenberg, Gründungsmitglied des BUND und Waldbesitzer in Bayern, begrüßt die Initiative der Deutschen Wildtier Stiftung. Baron zu Guttenberg sieht in Windenergieanlagen "Industrieanlagen in deutschen Wäldern" und fürchtet katastrophale Auswirkungen für das Ökosystem Wald.

Die Deutsche Wildtier Stiftung fordert:

  1. Der Ausbau von Windkraftanlagen im Wald muss gestoppt werden.
  2. Regelungen einzelner Bundesländer zum erleichterten Ausbau der Windenergie im Wald ohne ausreichende Rücksicht auf den Naturschutz müssen außer Kraft gesetzt und bereits laufende Genehmigungsverfahren abgebrochen werden.
  3. Eine bundesweit gültige technischen Anleitung ("TA Wind") muss die vollständige Berücksichtigung des Natur- und Artenschutzes bei Planung, Bau und Betrieb von Windkraftanlagen regeln.
  4. Die aktuellen Empfehlungen aus dem "Helgoländer Papier" müssen sofort in allen Bundesländern umgesetzt werden.
  5. Wissensdefizite dürfen kein Vorwand zur Genehmigung von Windenergieanlagen sein. Es gilt das Vorsorgeprinzip: Im Zweifel für den Natur- und Artenschutz.

Greifvögel und Windkraft

Greifvögel gehören weltweit zu den häufigsten Opfern von Windkraftanlagen. In Deutschland sind es unter anderem Rotmilane, Wiesenweihen und Seeadler, die in den Rotoren verunglücken. Vorkommen dieser Arten sind deshalb oft Ablehnungsgründe für Windparkstandorte und verursachen regelmäßig gerichtliche Auseinandersetzungen. Die vom Bundesumweltministerium finanzierte Studie des Michael-Otto-Instituts im NABU, der BioConsult SH und des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung sowie weiterer Partner analysiert die Umstände, unter denen Greifvögel an Windrädern ums Leben kommen und soll so zu einer Versachlichung der Diskussion beitragen.

"Greifvögel verunglücken an Windkraftanlagen tagsüber und bei bester Sicht; sie scheinen die Risiken zu unterschätzen" berichtet Dr. Hermann Hötker, Leiter des Michael-Otto-Instituts im NABU. In Deutschland besonders problematisch sind die Verluste von Rotmilanen, da der größte Teil des globalen Bestandes (weltweit etwas über 20.000 Paare) dieser sehr seltenen Art in unserem Land brütet.

Kern des Projektes war das genaue Studium des Verhaltens von Greifvögeln in Bezug auf Windkraftanlagen. Dazu wurden Rotmilane (vom Projektpartner Ökotop in Halle/S.), Wiesenweihen (vom Projektpartner BioConsult SH) und Seeadler (vom Projektpartner Institut für Zoo- und Wildtierforschung) mit kleinen Sendern versehen, die eine genaue Verfolgung der Tiere im Freiland ermöglichten. Alle Arten besaßen Streifgebiete von vielen Quadratkilometern. Ihre Flugrouten wurden oft durch besonders attraktive Nahrungsquellen bestimmt und führten regelmäßig quer durch Windparks. Besonders bei Rotmilanen und Wiesenweihen war jedoch eine Konzentration der Aktivitäten im Horstbereich festzustellen. Modellrechnungen legen nahe, dass das Kollisionsrisiko bei Rotmilanen in einem Bereich bis 1.250 Meter um den Horst besonders hoch ist.

Weitere Themen der Studie, an der sich außer den genannten Institutionen noch die Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz im Kreis Soest, die Staatliche Vogelschutzwarte im Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg sowie der Förderverein für Ökologie und Monitoring von Greifvogel- und Eulenarten beteiligten, waren mögliche Verdrängungen von Greifvögeln durch Windkraftanlagen, der Einfluss von Gittermasten auf das Kollisionsrisiko und die Klärung der Fundumstände toter Greifvögel in der Nähe von Windkraftanlagen.

Die Studie kommt zu dem Schluss, dass für den Schutz der Greifvögel innerhalb oder in der Nähe von Windparks keine besonderen Anziehungspunkte für diese Vögel geschaffen werden sollten. Dazu zählen Mist- und Komposthaufen und Brachen an den Mastfüßen. Auch die Anlage frühzeitig zu mähender Kulturen wie etwa Grünroggen sollte im Bereich von Windparks vermieden werden. Entscheidender Faktor bleibt allerdings der Standort: Windparks sollten in einen ausreichend großen Abstand von Rotmilanhorsten und nicht innerhalb von Schwerpunkträumen von Wiesenweihen und Seeadlern angelegt werden.

Die Studie können Sie unter www.DeutscheWildtierStiftung.de herunterladen. Weitere Informationen zum Thema Energiewende und Naturschutz finden Sie auf der neuen Plattform www.naturwende.de

Quelle: Deutsche Wildtier Stiftung - NABU (ots)

3 Sat Sendung vom 3. November


"Nur laue Lüftchen"

Pressemitteilung / Mitteilung für die Öffentlichkeit der Bürgerinitiativen „Abstand zur Windkraft“ aus Büchenbronn, Engelsbrand und Langenbrand vom 29.10.2014

 

Am 24.10. hatten die Bürgerinitiativen „Abstand zur Windkraft“ aus Büchenbronn, Engelsbrand und Langenbrand in einer Pressemitteilung moniert, dass die Firma Juwi anhand von Vergleichsmessdaten aus Straßburg und Karlsruhe ihre Windmessdaten hoch- und schöngerechnet hat.

Frau Pierau (Juwi) ist nun in der Ortschaftsratsitzung in Büchenbronn am 28.10. auf diesen Kritikpunkt eingegangen und hat in einer Tabelle ausführlichst dargestellt, daß die Daten aus Straßburg und Karlsruhe doch nicht verwendet worden seien. Zum Vergleich herangezogen habe Juwi nur zwei Messpunkte im Abstand von 18 und 38 km von Büchenbronn. Bei den jetzt ausgeschlossenen Messorten wurden jeweils Ort und Meereshöhe genannt – bei den beiden übriggebliebenen und letztendlich verwendeten Orten wurden Ort und Meereshöhe auffälligerweise gerade nicht angegeben.

Die jetzt von Juwi geplanten Windkraftstandorte weisen eine deutlich niedrigere Meereshöhe als der Windmessmast auf. Unter Missachtung dieses Sachverhalts hielt Juwi auch in der Ortschaftsratsitzung daran fest, dass die Windmessergebnisse von der Messhöhe auf die Nabenhöhe hochzurechnen seien. Richtig ist aber, dass Juwi die Windmessergebnisse unter diesen Umständen nicht hochrechnen darf und eventuell sogar herunterrechnen muss.

Die Bürgerinitiativen sind daher der Auffassung, dass die Verschleierung von wesentlichen Gesichtspunkten die Unglaubwürdigkeit von Juwi noch mehr als bisher aufgezeigt hat.

Pressemitteilung / Mitteilung für die Öffentlichkeit der Bürgerinitiativen „Abstand zur Windkraft“ aus Büchenbronn, Engelsbrand und Langenbrand vom 24.10.2014 Bei der Gemeinderatssitzung am 15.09.2014 in der Alten Turnhalle Grunbach hat die Fa. Juwi sogenannte Messergebnisse präsentiert. Die Bürgerinitiativen „Abstand zur Windkraft“ aus Büchenbronn, Engelsbrand und Langenbrand haben den Vortrag der Firma Juwi analysiert und halten die „Messergebnisse“ für in höchstem Maße fragwürdig. Juwi hat in detaillierten Ausführungen Durchschnittswerte für die Windgeschwindigkeit präsentiert und damit den Eindruck einer präzisen Vorgehensweise zu dokumentieren versucht. Die für eine Ertragsprognose entscheidende Häufigkeitsverteilung (Weibull-Verteilung) sowie die Information, ob in die Durchschnittsberechnung auch Messwerte einbezogen wurden, bei denen die Anlagen gar nicht laufen oder keinen Mehrertrag erwirtschaften, wurden verschwiegen. Die angeblich gemessenen Werte – deren Wahrheitsgehalt die Bürgerinitiativen nicht kontrollieren können – hat Juwi dann nach oben korrigiert, weil der Messzeitraum ein windschwacher Zeitraum gewesen sein soll. Diese Feststellung erfolgte anhand von Vergleichsmessdaten aus Straßburg und Karlsruhe – also Orten, die die Wind- und Wetterlage betreffend in keinster Weise mit der Büchenbronner Höhe vergleichbar sind. Und sie erfolgte im Widerspruch dazu, dass das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in seinem Ertragsindex den Messzeitraum sogar als überdurchschnittlich innerhalb der letzten 10 Jahre eingestuft hat. Den so ermittelten Korrektur-Prozentsatz hat Juwi ohne weitere Begründung nochmals um 20% erhöht. Auch die Hochrechnung von der Messmasthöhe auf die Nabenhöhe der doppelt so hohen Windräder hat Juwi gleich um 40% höher angesetzt, als dies in den Standard-Berechnungsverfahren üblich ist. Schließlich hat Juwi die Energieausbeute am geplanten Kraftwerk selbst um mehr als ein Drittel höher angesetzt, als der Hersteller Vestas in seinen Datenblättern angibt. Dass geplante Anlagen an niedrigeren Standorten als der Messmast gebaut werden müssen, hat Juwi verschwiegen. Je nach Standort müssen Meßergebenisse sogar heruntergerechnet werden. Rechnet man all diese überhöhten Korrekturen heraus, so bleibt eine zu erwartende Zahl von 1850 Volllaststunden im Jahr übrig und damit eine Zahl, die sich im in Baden-Württemberg üblichen Rahmen für Neuanlagen bewegt und eine Stromproduktion aus Windenergie nicht als wirtschaftlich erscheinen lässt. Die von Juwi mitgeteilte Zahl von 3200 Volllaststunden betrachten die Bürgerinitiativen als Wunschzahl, die sich vielleicht unter guten Bedingungen an der Nordseeküste realisieren lässt, jedoch in Baden-Württemberg völlig irreal ist. Leider hat Juwi bisher nicht wie versprochen die Präsentation der Messergebnisse öffentlich schriftlich zur Verfügung gestellt. Die Bürgerinitiativen haben daher auf Basis eigener Mitschriften (http://www.windkraft-buechenbronn.de/aus-dem-ortschaftsrat/messdatenpraesentationjuwi/) eine ausführliche Kommentierung der Präsentation erstellt und ebenfalls im Internet (http://www.windkraft-buechenbronn.de/aus-dem-ortschaftsrat/messwertekommentierung/) zugänglich gemacht. Der bisherige Eindruck der Bürgerinitiativen hinsichtlich der Unglaubwürdigkeit von Juwi wurde durch die Präsentation markant verstärkt. Die von Juwi genannten Volllaststunden erscheinen derart unglaubwürdig, dass sie vom Publikum mit schallendem Gelächter quittiert wurden. Selbst fachkundige Befürworter haben die Zahlen als sehr frag- bis unglaubwürdig bezeichnet.



Gemeinderatssitzung am 15.09.2014 in der Alten Turnhalle Grunbach TOP 3 Windkraft in Engelsbrand? Vorstellung der Messergebnisse durch die Fa. Juwi (weitestgehend Mitschrift aus Präsentationsgraphiken von H. Ludwig, Juwi) Frau Pierau erklärte, daß die Ergebnisse lange Zeit nicht ausgewertet worden seien, weil kein Gestattungsvertrag bestand. Anmerkung: Erstens besteht auch jetzt noch kein Gestattungsvertrag mit Engelsbrand, sondern nur mit Pforzheim und mit dem Staatsforst. Zweitens kann man sich zwar vorstellen, daß die Ergebnisse nicht veröffentlicht worden sind. Das entspricht ja auch den Tatsachen. Daß sie aber intern nicht ausgewertet worden seien, erscheint höchst unglaubwürdig. Herr Ludwig referierte ausführlich: Die Messungen sind gelaufen von 20.04.2013 bis 15.06.2014. Eine Langzeitkorrelation wurde hergestellt für die Zeit bis 01.05.2014. Der Meßmast steht in 594m Höhe über Meeresspiegel zwischen einer mittleren Baumhöhe von 15m. Die Verfügbarkeit der Meßdaten betrug ungefähr 99,5%. Die Messungen erfolgten mit einer Rate von 1 Wert pro 2,5 Sekunden. Daraus wurden 10-Minuten-Mittelwerte gebildet, die in die Zentrale gemeldet und gespeichert wurden. Anmerkung: Hier liegt eine kritische Verfälschung vor. Für die hohe oder niedrige Güte einer laminaren Strömung ist der Mittelwert allein zweitrangig und nur in Verbindung mit niedriger oder hoher Varianz aussagekräftig. [Beispiel: In einer 30er-Zone bin ich zunächst mit 50km/h unterwegs, danach mit 10km/h. Dem Polizisten erkläre ich, dass ich doch im Mittel 30km/h fahre.] Die Messungen erfolgten an 6 Anemometern und ergaben im Mittel folgende Windgeschwindigkeiten:

Meßstelle Meßhöhe [m] Geschwindigkeit [m/s]
A1 101,9 5,86
A2 99,2 5,81
A3 79,7 5,46
A4 79,7 5,42
A5 60,25 5,03
A6 40 4,38
Herr Ludwig äußerte hierzu, daß man an der Zunahme von 2,5m/s [sic, mündlich durch H. Ludwig!] von der niedersten zur höchsten Meßstelle schon gut erkennen könne, wie die Geschwindigkeit mit der Höhe zunehme. Stärkenwindrose: Stärkenwindrose Der Schwerpunkt der Energie des Windes liegt bei 247,5%. Anmerkung: Eine Erläuterung dieser Graphik, die freihand abskizziert wurde, hat Herr Ludwig nicht vorgenommen. Auffällig ist, daß die Hauptwindrichtung (West, 270°) eindeutig von der Windrichtung mit den stärksten Winden (247,5°) abweicht. Welche Konsequenzen das hat, ist mir unbekannt. Über die Jahre hinweg schwankt der Wind mit 95%-105% um einen Mittelwert. Daher ist das gemessene Ergebnis jeweils in Relation zu setzen zur Windstärke, die an anderen, länger überwachten Meßplätzen während des Meßzeitraums gemessen wurde. Im Durchschnitt mehrerer Windmeßstationen – tabellarisch aufgeführt waren u. a. KIT in zwei verschiedenen Höhen, eine Stelle bei Freudenstadt sowie der Flughafen Straßburg-Entzheim – zeigt sich, daß 2013 ein windschwaches Jahr war, während in den ersten Monaten des Jahres 2014 etwas mehr Wind ging. Das so gewichtete Meßergebnis beträgt daher 6,1m/s in 100m Höhe. Anmerkung 1: Die Vergleichsstationen lagen bis auf die Freudenstädter Station in deutlich tiefer gelegenen Regionen, überwiegend in der Rheinebene. Zumindest die Messung in Straßburg erfolgte dabei in Bodennähe. Da laut einhelliger Auffassung der Windindustrie schon kleinere Ortsveränderungen - insbesondere in Gebirgslagen - große Leistungsänderungen ergeben können, ist erstaunlich, mit welcher Selbstverständlichkeit die unter völlig anderen Bedingungen gewonnenen Vergleichsdaten von Juwi hier herangezogen werden. Anmerkung 2: Die präsentierte Kurve von Vergleichsdaten der letzten 20 Jahre war handwerklich so schlecht gemacht, daß die Zuordnung der Prozentwerte zu den Jahren quasi nicht möglich war. Insofern waren die Äußerungen zu den guten und schlechten Jahren in jedem Fall widersprüchlich. Um von 5,86m/s auf 6,1m/s zu kommen, wäre ein Windertrag während der Gesamtmeßdauer 2013/14 von 96% und damit durchgängig sehr schwach zugrunde zu legen. Die Meßergebnisse am Windmeßmast sind nun hochzurechnen auf die Nabenhöhe der geplanten Anlage. Dazu wird der Shear-Faktor verwendet. Dieser beträgt „roh“, d. h. unter Verwendung der orginalen Meßhöhen von der Höhe 79m auf 99m 0,284. Mit angepaßten Meßhöhen 69m und 89m ergibt sich ein Shear-Faktor von 0,25. Daraus errechnet sich dann für die Höhe von 137,5m eine Durchschnittswindgeschwindigkeit von 6,65m/s. Anmerkung: Der Grund für die „angepaßten“ Meßhöhen ist mir entgangen. Ich vermute jedoch nach Konsultation entsprechender Internet-Beiträge, daß wie dort üblich 2/3 der Baumhöhe vor Ort subtrahiert wird. Legt man die dort beschriebenen Verfahren zugrunde, ergibt sich mit den „realen“ Meßdaten für die Nabenhöhe von 137,5m eine Hochrechnung von 6,23m/s. Mit den wegen der Windschwäche gewichteten Messungen ergibt sich eine Hochrechnung von 6,46m/s. Ein Hochrechnungsverfahren, mit dem man auf 6,65m/s kommt, habe ich nirgends gefunden. Daraus errechnen sich nun unter der Prämisse, daß eine Anlage frei angeströmt wird, 10840 MWh/a oder entsprechend 37% Auslastung bzw. 3285 Vollaststunden im Jahr. Dabei wird von einer Vestas V126 mit 3,3MW Nennleistung und 107,5dBA (in einer Entfernung, die ich mir nicht notiert habe) ausgegangen. Fünf andere genannte Kraftwerkstypen haben über 9000 MWh/a. Anmerkung: Der Sprung von 6,65m/s auf 3285 Vollaststunden wurde nicht erläutert. Vestas muß einen Quantensprung bei seiner Technologie vollzogen haben, denn diese Anlage ist ja nicht erstmalig im Einsatz und liefert anderswo selbst bei stärkerem Wind längst nicht diese Energiemenge. Nun müssen Verluste in Höhe von 2,6% bis 9,4% einkalkuliert werden, z. B. durch gegenseitige Beeinflussung der WEA und durch wegen Fledermäusen vorgeschriebener Abschaltzeiten. Damit kommt man dann statt der obengenannten 100%-Werte nur auf 98,4% [sic, stand so auf der Folie von H. Ludwig!], also 3197 Vollaststunden bzw. 10549 MWh/a. Anmerkung: Die 3197 Vollaststunden sind (mit Abzug von 2,6%) wieder richtig gerechnet. Peinlich ist die fehlerhafte Prozentangabe trotzdem. In der Diskussion des Gemeinderates zum Vortrag stellt Herr Ludwig fest, daß die Einspeisungszahlen im Internet nicht korrekt seien. Außerdem seien Vollaststunden kein Maß für die tatsächlich generierte Energiemenge. Anmerkung: Vollaststunden sind eine rein rechnerische Umsetzung der angegebenen Energiemenge pro Jahr bzw. der angegebenen Auslastungsquote. Wenn also Vollaststunden kein Maß für die Energiemenge sind, sind die Megawattstunden pro Jahr ebenso kein Maß und die 37% auch nicht. Allerdings fällt es dann schwer, ein Maß zu finden. In der Diskussion des Gemeinderates stellt Frau Pierau fest, daß Juwi nicht mehr mit der Gemeinde Engelsbrand plant. Geplant seien zwei Anlagen auf Pforzheimer Gemarkung, davon eine im Staatsforst, sowie eine auf Engelsbrander Gemarkung im Staatsforst. Zu den Aussagen, die Herr Ludwig sich extrem windend auf Thomas Suppers Frage von sich gab, habe ich leider keine Notizen gemacht. Wenn ich mich recht erinnere, wurden bisher in diesem Jahr laut H. Ludwig acht Meßreihen abgeschlossen. Vier davon führten zum Projektabbruch, einer davon am Belchen im Südschwarzwald. (Der Pforzheimer Kurier berichtete von zwei Abbrüchen.)

Messwerte-Präsentation durch die Firma Juwi sowie deren Kommentierung durch die Bürgerinitiativen „Abstand zur Windkraft“ aus Büchenbronn, Engelsbrand und Langenbrand vom 24.10.2014

 

Bei der Gemeinderatssitzung am 15.09.2014 in der Alten Turnhalle Grunbach hat die Fa. Juwi sogenannte Messergebnisse präsentiert.

Die Bürgerinitiativen „Abstand zur Windkraft“ aus Büchenbronn, Engelsbrand und Langenbrand halten diese „Messergebnisse“ für in höchstem Maße fragwürdig, und zwar aus folgenden Gründen:

Mittelwert und fehlende Angabe der Schwankung

Bei den Messungen von April 2013 bis Juni 2014 wurde in 40 Meter Höhe eine durchschnittliche Windgeschwindigkeit von 4,38 Meter pro Sekunde gemessen. In 100 Meter Höhe waren es 5,86 m/s. Der sachkundige Referent, Herr Ludwig, hat aus diesen beiden Zahlenwerten eine Differenz von 2,5 (und nicht korrekterweise 1,5) Metern pro Sekunde errechnet und damit begründet, dass man an dieser Zunahme ja schon erkennen könne, wie sehr der Wind mit der Höhe zunimmt.

Bei der Berechnung des Durchschnitts wurden laut Juwi Mittelwerte jeweils über 10 Minuten gebildet.

Über die Schwankung der Windstärke innerhalb der 10-Minuten-Intervalle hat Juwi jedoch keinerlei Angaben präsentiert, obwohl diese die Windströmung und damit letztendlich den Ertrag maßgeblich beeinflusst. Beispielsweise führt eine kräftige Bö mit 18 m/s – ca. 65 km/h – über zwei Minuten gefolgt von Wind mit 3 m/s über die folgenden 8 Minuten zu einem Durchschnitt von 6 m/s, aber fast keinem Ertrag, während eine konstante Windströmung von 6 m/s doch deutlich mehr liefert.

Die sogenannte Weibull-Verteilung, die sich genau mit dieser Problematik beschäftigt und in der Windkraftbranche üblich ist, wurde weder erwähnt noch erörtert.

Auf die Frage eines Gemeinderates, ob in der Durchschnittsberechnung auch Windgeschwindigkeiten eingerechnet wurden, bei denen die Anlage gar nicht betrieben werden kann (Sturm), wurde von Seiten Juwi nicht geantwortet.

Gewichtung aufgrund der Schwankung des Windes über Jahre hinweg

Über die Jahre hinweg schwankt der Wind laut Herrn Ludwig mit 95%-105% um einen Mittelwert. Daher ist das gemessene Ergebnis jeweils in Relation zu setzen zur Windstärke, die an anderen, länger überwachten Messplätzen während des Messzeitraums gemessen wurde.

Im Durchschnitt mehrerer Windmessstationen – tabellarisch aufgeführt waren u. a. die Universität Karlsruhe in zwei verschiedenen Höhen, eine Stelle bei Freudenstadt sowie der Flughafen Straßburg-Entzheim – zeigt sich nach Herrn Ludwig, dass 2013 ein windschwaches Jahr war, während in den ersten Monaten des Jahres 2014 etwas mehr Wind ging. Das so gewichtete Messergebnis beträgt daher 6,1m/s in 100m Höhe.

Die Vergleichsstationen lagen bis auf die Freudenstädter Station in deutlich tiefer gelegenen Regionen, überwiegend in der Rheinebene. Die meisten Messungen erfolgten noch dazu in Bodennähe. Da laut einhelliger Auffassung der Windindustrie schon kleinere Ortsveränderungen - insbesondere in Gebirgslagen - große Leistungsänderungen ergeben können, ist erstaunlich, mit welcher Selbstverständlichkeit die unter völlig anderen Bedingungen gewonnenen Vergleichsdaten von Juwi hier herangezogen werden.

Eine Bürgerinitiative im Taunus hat, nachdem die Juwi-Präsentation für eine Bergkuppe dort zu vergleichbar phantastisch anmutenden Werten wie in unserem Fall geführt hat, verfügbare deutlich niedrigere Vergleichsdaten zweier Stationen aus nächster Nachbarschaft (7km, ebenfalls Bergkuppe) erworben und den Juwi-Werten gegenübergestellt. Juwi hat die Zahlen jedoch als nicht stichhaltig abgetan, da die örtlichen Gegebenheiten entscheidend sind. Für eigene Zwecke scheut sich Juwi jedoch nicht, Vergleichsdaten aus 30-100km Entfernung und Tallagen heranzuziehen.

Schließlich hat das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in seinem Ertragsindex den Messzeitraum sogar als überdurchschnittlich innerhalb der letzten 10 Jahre eingestuft. Alles in allem ergibt sich daraus keinerlei Grund für eine Höhergewichtung des Messergebnisses.

 

Hochrechnung der Messergebnisse auf Nabenhöhe

Die Messergebnisse am Windmessmast sind nun hochzurechnen auf die Nabenhöhe der geplanten Anlage. Dazu wird laut Herrn Ludwig der Shear-Faktor verwendet. Dieser beträgt „roh“, d. h. unter Verwendung der originalen Messhöhen von der Höhe 79m auf 99m 0,284. Mit angepassten Messhöhen 69m und 89m ergibt sich ein Shear-Faktor von 0,25. Daraus errechnet sich dann für die Höhe von 137,5m nach Herrn Ludwig eine Durchschnittswindgeschwindigkeit von 6,65m/s.

Die „Anpassung“ der Messhöhen läßt Rückschlüsse auf das verwendete Hochrechnungsverfahren zu. Üblicherweise wird dort 2/3 der Baumhöhe vor Ort subtrahiert. Legt man die diesbezüglich beschriebenen Verfahren zugrunde, ergibt sich mit den „realen“ Messdaten für die Nabenhöhe von 137,5m eine Hochrechnung von 6,23m/s. Mit den wegen der angeblichen Windschwäche gewichteten Messungen ergibt sich eine Hochrechnung von 6,46m/s. Ein Hochrechnungsverfahren, mit dem man auf 6,65m/s kommt, kennt wohl nur Juwi.

Juwi veschweigt weiterhin, dass von den drei möglichen Anlagen maximal eine, ggf. aber gar keine in der Höhe, an der sich der Messmast befindet, gebaut werden kann. Der Messmast befindet sich an der höchsten Stelle am Sauberg. Die Anlagen werden an tiefer liegenden Standorten geplant. Je nachdem, in welcher Höhenlage die Anlagen geplant werden, dürfen Messergebnisse nicht hochgerechnet, sondern müssen sogar heruntergerechnet werden.

 

Ertragsprognose aufgrund der ermittelten Durchschnittsgeschwindigkeit

Daraus errechnen sich nun laut Herrn Ludwig unter der Prämisse, daß eine Anlage frei angeströmt wird, 10840 MWh/a oder entsprechend 37% Auslastung bzw. 3285 Volllaststunden im Jahr. Dabei wird von einer Vestas V126 mit 3,3MW Nennleistung ausgegangen.

Der Sprung von 6,65m/s auf 3285 Volllaststunden wurde nicht erläutert. Geht man von einem gleichmäßigen Wind von 6,65m/s aus und zieht das Betriebsdatenblatt der Fa. Vestas heran, so kommt man auf 900kW Leistungsabgabe, was übers Jahr verteilt zu 2389 Volllaststunden führen würde – unter der ja ebenfalls mehr als fraglichen vorgegebenen Durchschnittsgeschwindigkeit. Bei ungleichmäßigem Wind verschlechtert sich die Prognose (s. o.).

 

Abzug von Verlusten

Nun müssen laut Herrn Ludwig Verluste in Höhe von 2,6% bis 9,4% einkalkuliert werden, z. B. durch gegenseitige Beeinflussung der Anlagen und durch wegen Fledermäusen vorgeschriebener Abschaltzeiten. Damit kommt man dann statt der obengenannten 100%-Werte nur auf 98,4% [sic, stand so auf der Folie von H. Ludwig!], also 3197 Volllaststunden bzw. 10549 MWh/a.

Die 3197 Volllaststunden sind (mit Abzug von 2,6%) wieder richtig gerechnet. Peinlich ist die fehlerhafte Prozentangabe trotzdem.

 

Diskussion im Gemeinderat

In der Diskussion des Gemeinderates zum Vortrag stellt Herr Ludwig fest, daß die Einspeisungszahlen im Internet, auf die sich Windkraftkritiker bei ihrer Argumentation stützen, nicht korrekt seien. Außerdem seien Volllaststunden kein Maß für die tatsächlich generierte Energiemenge.

Bei den Einspeisungszahlen im Internet handelt es sich um die gesetzlich vorschriebene Ertragsveröffentlichung des Stromnetzbetreibers. Wieso Herr Ludwig diese Daten für inkorrekt hält, konnte er nicht glaubhaft belegen.

Volllaststunden sind eine rein rechnerische Umsetzung der angegebenen Energiemenge pro Jahr bzw. der angegebenen Auslastungsquote. Wenn also Volllaststunden kein Maß für die Energiemenge sein sollen, sind die Megawattstunden pro Jahr ebenso kein Maß und die 37% auch nicht. Allerdings fällt es dann schwer, ein Maß zu finden.

FAZIT

Die Präsentation der Messergebnisse und die daraus gezogenen Schlussfolgerungen von Juwi erscheinen extrem unglaubwürdig.

Juwi macht keine Angaben, inwieweit die Messergebnisse als sicher betrachtet werden können. Es liegen keine Angaben vor, ob Messeinrichtungen beispielsweise durch den TÜV überprüft sind und ob Messwerte direkt an unabhängige Institute gesendet werden. Eine Manipulation der Messergebnisse von Juwi ist möglich, da nur dort die Messergebnisse vorliegen.

Juwi befindet sich in extremen wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Ob eine Insolvenz bis zum Jahresende abgewendet werden kann, ist noch nicht gesichert. Juwi benötigt daher dringend neue Projekte. Die Gefahr, dass Messergebnisse hierfür „schön gerechnet“ werden, ist sehr hoch.

Juwi präsentiert Messergebnisse zu einem Zeitpunkt, an dem der Firma das Wasser bis zum Hals steht. Die Messergebnisse wurden bisher geheim gehalten mit dem Verweis, dass Engelsbrand keinen Gestattungsvertrag unterzeichnet hat. Ein Gestattungsvertrag von Seiten Engelsbrand ist nach wie vor nicht unterzeichnet, doch auf einmal können die Ergebnisse präsentiert werden.

Die von Juwi genannten 3285 Volllaststunden erscheinen derart unglaubwürdig, dass sie vom Publikum mit schallendem Gelächter quittiert wurden. Selbst fachkundige Befürworter haben die Zahlen als sehr frag- bis unglaubwürdig bezeichnet.

Windmessergebnisse von Juwi wurden bereits im Taunus angezweifelt. Die Messungen, die den ortsansässigen Bürgerinitiativen zur Verfügung stehen, haben um ca. 20% geringere Ergebnisse geliefert. Dies deckt sich auch mit dem Sachverhalt, dass in Rheinland-Pfalz (Stadtwerke Mainz) Erkenntnisse vorliegen, dass die realen Ergebnisse um ca. 20% unter den Prognosen liegen und daher mit Verlust gearbeitet wird.

Insgesamt hat sich der bisherige Eindruck der Unglaubwürdigkeit von Juwi markant verstärkt.

SWR Fernsehen Mediathek- Unrentable Windräder gesendet am 7.10.2014

 

NATÜRLICH

Eine leider wahre Geschichte, wie sie auch hier bei uns in Engelsbrand geschehen könnte......

C/ windwahn.de

 

 

 

Wie eine 7köpfige Familie in Baden-Württemberg Schallterror durch Windkraftwerke erlebt - 
und keiner zuständig sein will

Mit Dank an Alessandra und Matthias Eck!

Kapitel 1

Schlaflos in Ba-Wü - 
Email an die "nicht zuständigen" Behörden

Sehr geehrte Damen und Herren,

es ist 5 Uhr 23 und ich habe auch in dieser Nacht kein Auge zugemacht, während Sie vermutlich seelig schlummern.

Etwas, dass mir leider verwehrt wird, weil sich keiner von Ihnen zuständig fühlt für die Misere, mit der zu leben unsere Familie seit Ende 2006 gezwungen wurde.
Seit dem Zeitpunkt sind wir 3 WKA ausgesetzt: Typ REpower MM92, 99m Nabenhöhe, 145m Gesamthöhe, 2 MW Leistung.
Die Anlagen rotieren 750 m von unserem Haus entfernt, etwas überhöht im Gelände, südwestlich und südlich unseres Hauses in Hauptwindrichtung und bereiten uns seit Jahren zunehmend heftigere gesundheitliche Probleme, wie z.B. Schlaflosigkeit.

Eine Odyssee durch die behördlichen Instanzen begann.

01Hausarzt: " Das ist eine rechtliche Sache. Ich kann Ihnen Schlafmittel geben mit Nebenwirkungen doch eine Dauerlösung sollte das nicht sein"
Nun gut - Wer hat die Windräder genehmigt?

02Ortsgemeinde: Dort erfahre ich dann, dass diese nicht zuständig ist. Die Ortsgemeinde ist nur zuständig, ein Gebiet auszuweisen nach Kriterien wie "Nur weit weg von der Hauptgemeinde", nach anderen offenbar nicht...

03Landratsamt: " Wir genehmigen nur Windräder nach den vorgegebenen Richtlinien, die Abstände sind so in Ordnung.
Nach welchen Kriterien - nun, das kann keiner so genau sagen...

04Landratsamt / Gewerbeaufsicht: "Ja, wir messen bei Windstille, vom Haus abgehendem Wind und das vielleicht irgendwann mal...
In der Hoffnung, dass sich nach entsprechend langem Aussitzen das Problem von allleine löst?

05Landratsamt / Gesundheitsamt " Nö, wir sind dafür überhaupt nicht zuständig. Es tut uns aber Leid, dass es Ihnen schlecht geht, machen Sie doch einen längeren Urlaub oder ziehen Sie weg. Und wenden Sie sich an Ihren Hausarzt." 

06Bundespräsident Gauck: Er läßt mitteilen, ich solle mich mit meiner Bitte ans Landesumweltamt wenden.

07Landesumweltamt: Ein sehr wichtiges Amt, denn hierauf berufen sich alle und verweisen auf den Flyer des LfU Bayern der...ja, was soll er denn eigentlich aussagen - und tut es doch nicht...?
Hier erfahre ich, dass dieses Amt zwar beteiligt war an dem vielzitierten Flyer aber für die Aussagen darin "Windkraftanlagen seien total unschädlich für die menschliche Gesundheit", nun, dafür könne man nichts. Dafür ist das

08Landesgesundheitsamt - in Person des Herrn B. zuständig. Der Arme jedoch weiß bis dahin überhaupt nichts von seinem Glück und seiner Wichtigkeit.
Also weiter zur

09Landesumweltamt Meldestelle und von dort ins

10Staatsministerium - Dort werde ich an Herrn G. weitergeleitet, doch auch er ist nicht zuständig:
" Es gibt dafür Gesetze, Landes und Bundestagsabgeordnete usw.. Ich solle mich doch bei denen melden, denn "Wir leben in einer Demokratie und es sind die vom Volk Gewählten, welche die Energiewende auf diese Art entschieden und dafür Gesetzte und Verordnungen erlassen haben. Denn wir sind ja eine Demokratie, bei der die Mehrheit entscheidet. Und wenn dadurch einige Unrecht erleiden, dann sind das ja nur wenige, und das ist dann halt so. Tut mir leid, dass es Sie trifft, doch dafür bin ich nicht zuständig."

OK, jetzt weiß ich wenigstens, was demokratisch ist. Eine große Mehrheit will etwas, stimmt ab und wenn dabei die Minderheit systematisch zerstört, weil ihrer Gesundheit beraubt und Haus und Land entwertet wird, ist das eben legal und in Ordnung...
Nun, so hab ich Demokratie noch nie gesehen. Welche Mehrheit in Deutschland hat das so entschieden, wenn ich fragen darf?
Hab ich da Ende Mai bei der Anhörung im Umweltausschuß des Bundestages etwas falsch verstanden? War da nicht die Rede davon, dass "...es noch nie in der Geschichte Deutschlands soviele Menschen gegeben hat, die sich außerparlamentarisch für den Erhalt Ihrer lebenswerten Heimat einsetzen? Z.B. in annähernd 1000 Bürgerinitiativen gegen die Zerstörung von Umwelt und Gesundheit durch Windkraftanlagen...
Die Antwort von unserem Landesvater Herrn Kretschmann auf unser Schreiben steht noch aus.

Nun bin ich einmal von unten nach oben gegangen durch unsere Behörden, um von dort wieder an den Ausgangspunkt, das Landratsamt in Aalen, als für mich zuständige Stelle geschickt zu werden...
Irgendwie hat das ganze System: Jemanden, der eh schon körperlich erschöpft ist durch Schlafentzug und dessen Folgen, den beschäftigt man und läßt ihn im Hamsterrad rennen, bis er umfällt und dann hat sich das Problem erledigt...
Problem erledigt? Wer von uns möchte je in eine solch auswegslose Situation kommen?
Eine Situation, die nicht selbst verursacht, sondern von oben angeordnet wurde. Wo auch immer oben sein mag?? Denn da ist es ja keiner gewesen.
Es ist einfach nur passiert, keiner hat es gewollt. Das Gesetz ist auf einmal da gewesen auf der Grundlage von Entscheidungen, die keiner so richtig benennen kann. Aber es ist demokratisch...

Inzwischen ist auch mein Mann schon lange wach und meine kleine 8jährige Tochter ebenfalls.
Wir lauschen dem "beruhigenden" whomm, whomm der Windkraftanlagen und versuchen doch noch etwas von dem Schlaf zu finden, der hier seit langem auf der Flucht ist........
In der Arbeit, der Schule, beim Autofahren, beim Einkauf...............macht es sich halt bemerkbar, dass der Schlaf fehlt......Doch vielleicht erledigt sich das Problem ja von selbst, wenn man lange genug wartet??

Mit müden Grüßen
Alessandra Eck

 
SWR: Zur Sache Baden-Württemberg!
Heute ist das SWR Fernsehen hier bei uns in Engelsbrand vor Ort. In der kommenden Sendung wird Ministerpräsident Kretschmann u.a. mit dem kritischen Thema der Windkraft konfrontiert werden. Vorab filmt der SWR den Einzug unserer Liste als stärkste Fraktion in den Gemeinderat.
 
Um ein Zeichen zu setzen, hoffen wir auf ein zahlreiches Erscheinen unserer Mitstreiter!
 
, Dienstag, 29.07.2014
um 18:00h
in der Alten Turnhalle, Grunbach

Pressemitteilung / Mitteilung für die Öffentlichkeit der Bürgerinitiativen „Abstand zur Windkraft“ aus Büchenbronn, Engelsbrand und Langenbrand vom 22.07.2014

 

Die Bürgerinitiativen „Abstand zur Windkraft“ aus Büchenbronn, Engelsbrand und Langenbrand nehmen mit einer gewissen Beruhigung zur Kenntnis, daß die Stadt Pforzheim keinerlei Bürgschaft für die Finanzierung der geplanten Windkraftanlagen auf der Büchenbronner Höhe eingehen wird. Somit entsteht der Stadt aus den geplanten Anlagen wohl zumindest im voraus kein finanzieller Schaden.

Damit auch im Nachhinein kein finanzieller Schaden für die Stadt Pforzheim und die Gemeinde Engelsbrand entsteht, muß jedoch seitens der Stadt verifiziert werden, daß die Firma Juwi den vollständigen Rückbau der Windkraftanlagen einschließlich der gesamten Fundamente und Zuleitungen sicherstellt, und zwar unabhängig von der unsicheren eigenen Firmenentwicklung.

Die Bürgerinitiativen sind darüberhinaus erfreut, daß die Firma Juwi der Stadt Pforzheim zugesichert hat, das sogenannte förmliche Genehmigungsverfahren für den Windanlagenkomplex auf der Büchenbronner Höhe/dem Sauberg zu durchlaufen. Bei diesem Verfahren kann jedermann Einwendungen vorbringen. In einem öffentlichen Erörterungstermin werden alle genehmigungsrelevanten Punkte behandelt und alle Seiten angehört.  Die Genehmigungsbehörde entscheidet auf dieser Basis, wie sie mit den Einwendungen umgeht.

 

Artenschutz contra Energiewende

Landesschau Baden-Württemberg | 1.8.2014 | 18.45 Uhr | 4:07 min

Es gibt auch gute Nachrichten:

Rotmilan stoppt Windpark!

Rhein Zeitung vom 21.7.2014

Greifvogelvergiftungen melden!

 

NABU bittet Bevölkerung um Mithilfe bei der Aufklärung aktueller Fälle

 

 

Vergifteter Rotmilan. Das Töten von Falken, Milanen und anderen Greifvögeln ist nicht nur abscheulich. Es stellt auch eine Straftat dar und kann und muss zur Anzeige gebracht werden.

 

 

Vergifteter Rotmilan. Das Töten von Falken, Milanen und anderen Greifvögeln ist nicht nur abscheulich. Es stellt auch eine Straftat dar und kann und muss zur Anzeige gebracht werden.

 

 

07. Juli 2014 – In den vergangenen Tagen und Wochen sind Fälle bekannt worden, in denen Greifvögel von Unbekannten vermutlich vergiftet wurden. „Das Töten von Falken, Milanen und anderen Greifvögeln ist abscheulich und eine Straftat“, sagt Andre Baumann, Landesvorsitzender des NABU. Seit Jahren gibt es immer wieder Fälle von illegalen Greifvogeltötungen.

 

NABU setzt 1000 Euro Belohnung aus

 

Deshalb setzt der NABU Landesverband eine Belohnung von 1.000 Euro für Hinweise aus, die zur Ergreifung der Täter führen. Der NABU-Landesverband prüft, Strafanträge zu stellen. Die Bevölkerung wird aufgerufen, potenzielle Vergiftungsfälle zu melden und sehr vorsichtig im Umgang mit toten Vögeln zu sein.

Im Schäferwald bei Frankenhardt-Hinteruhlberg im Landkreis Schwäbisch-Hall wurden im Frühjahr vier Rotmilane entdeckt, die nachgewiesenermaßen vergiftet wurden. Da in der Nähe der Fundorte ein Windpark entstehen soll, spekulieren Windkraftgegner über einen möglichen Zusammenhang. Zwei weitere Verdachtsfälle von Greifvogelvergiftungen werden von NABU-Aktiven und Vogelschützern überprüft. Sowohl im Landkreis Schwäbisch Hall als auch im Landkreis Freudenstadt wurden wahrscheinlich Wanderfalken vergiftet. Ergebnisse von toxikologischen Untersuchungen der Veterinäruntersuchungsämter liegen in beiden Fällen aber noch nicht vor.

In den vergangenen Jahren wurden immer wieder Vergiftungen von Greifvögeln bekannt. „Bei den aktuellen Vergiftungsfällen werden wir uns nicht an Spekulationen beteiligen. Hier müssen jetzt die Staatsanwaltschaften ermitteln und wir unterstützen sie dabei“, sagt Andre Baumann.

 

Funde bitte der Polizei oder dem Veterinäramt melden

 

Der Umweltverband bittet die Bevölkerung um Unterstützung. „Halten Sie die Augen offen und melden Sie bitte tote oder kranke Greifvögel!“ Oft käme es vor, dass Spaziergängerinnen und Spaziergänger tote Greifvögel entdeckten. In solchen Fällen bittet der NABU, die Funde der Polizei oder den Veterinärämtern zu melden. „Nur wenn die Polizei solche Fälle aufnimmt oder Privatpersonen den Fund mit Fotos dokumentieren und melden, können solche Fälle verfolgt werden“, erklärt Baumann. Die Vögel seien unbedingt nur mit Einmalhandschuhen anzufassen. Äußerste Vorsicht sei auch beim Auffinden von kranken Haustauben angebracht. Tauben würden immer wieder als lebende „Giftbomben“ präpariert. Dazu würde das Dunengefieder der Tauben mit einer hochdosierten Giftsubstanz präpariert, damit sie nicht direkt in den Körper der Taube gelangt. Solche „Giftbomben“ sind höchst gefährlich für alle Wirbeltiere – auch für Menschen.

Fotowettbewerb!


Schicken Sie uns Ihre schönsten Milanfotos und gewinnen Sie entweder

mit ein bisschen Glück einen Preis:

1. Preis : eine hochwertige Stowa Uhr

2. Preis:  Haarpflegeprodukte für die ganze Familie

3. Preis:  vorzüglicher Rotwein

aber auf jeden Fall gewinnen Sie viel Spaß bei der Beobachtung der wunderschönen Milane,

Und Sie helfen mit, diese Tiere hier bei uns zu schützen

Ihre Beobachtung und deren Dokumentation sind wichtig für den Schutz der Milane und deren Lebensraum

und damit für den Schutz und Erhalt unseres Lebensraums

Durch den Bau von Windrädern wird der Bes

tand der Rotmilane erheblich gefährdet, deswegen ist das Vorkommen dieser geschützten Art ein wichtiges Argument gegen das Bauvorhaben. Das Vorkommen der Vögel hier bei uns in Engelsbrand ist nicht zu übersehen, deswegen muss es sichtbar gemacht und dokumentiert werden.

 

 

Wichtig sind vor allem Bilder auf denen der Vogel beim Windmessmast zu sehen ist!

 

Senden Sie Ihre Bilder an

rotmilan@windkraft-engelsbrand.de

oder veröffentlichen Sie die Fotos auf unserer facebookseite

oder geben Sie sie persönlich bei Bernd Clauss, Grösselbergstr. 47 ab ( Fax 070824145965)

 

Wichtig!

Ein ausgefüllter Meldebogen vervollständigt die Beobachtung

Den Absender nicht vergessen

 

Bis zum 31. August sammeln wir alle Bilder und veröffentlichen die schönsten auf der homepage.

Der Gewinner wird im September ermittelt und benachrichtigt

 

Meldebogen_A4_NEU_Layout 1.pdf
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Kein Geld der Stadt für Windkraftanlagen!

Folgendes Schreiben hat Herr Oberbürgermeister Hager in der Bürgerfragestunde des Ortschaftsrates Büchenbronn am 15.07.2014 erhalten:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

vorab will ich kurz feststellen, daß Sie gleich zu allen von mir aufgeführten Anliegen Unterlagen erhalten werden.

Nun zur Sache:
• Erstens war der Presse zu entnehmen, daß sich die Fa. Juwi in massiver finanzieller Schieflage befindet.
• Zweitens stellt sich die Ertragslage fast aller baden-württembergischer Windkraftanlagen als schwach bis eindeutig negativ dar.
• Drittens ergibt eine von Fachleuten erstellte Wirtschaftlichkeitsberechnung für die auf der Büchenbronner Höhe geplanten Anlagen eine gleichermaßen negative Prognose.

Damit handelt es sich bei dem von Juwi geplanten Projekt wahrscheinlich um ein spekulatives Unterfangen. Das führt unter anderem dazu, daß Banken (im Hinblick auf Basel III) nicht ohne weiteres gewillt sind, hier deutlich risikobehaftete Kredite zu geben.

Unter dieser Prämisse halten wir es für wichtig, festzuhalten, daß sich unseres Erachtens die Stadt Pforzheim in keiner Weise – auch nicht in Form einer Bürgschaft oder anders gearteten Absicherung – an spekulativen Geschäften beteiligen darf. Bekanntlich steht Ihre Amtsvorgängerin aus ebensolchem Grund immer noch mit einem Bein im Gefängnis.

Bürgerinitiative Abstand zur Windkraft Büchenbronn
Thomas Frey
Im Hansjakobsacker 14
75180 Pforzheim

Anlagen:
zu 1.) Bericht „Vom Winde verweht“ des Handelsblattes vom 27.6.2014, S. 18
zu 1.) Bericht „Beim Ökostrom-Projektierer Juwi droht Stellenabbau“ der WELT vom 29.6.2014
zu 2.) Bericht „Laues Lüftchen statt steifer Brise“ der Stuttgarter Nachrichten vom 14.6.2011
zu 2.) Ausarbeitung „Wirtschaftlichkeitsdaten von Windkrafträdern in Deutschland und in Baden-Württemberg“ der BI Engelsbrand vom 6.2.2014
zu 3.) Ausarbeitung „Wirtschaftlichkeitsbetrachtung Engelsbrand“ der BI Engelsbrand vom 21.5.2014

SAUBERG3_MILAN für homepage.pdf
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>> Wählerwille in Engelsbrand wird erneut mit Füssen getreten <<

bei der konstituierenden Sitzung des neuen Engelsbrander Gemeinderats kam es zum Eklat:

Obwohl die Liste "Lebenswertes Engelsbrand" mit fast 30% der Stimmen als stärkste Fraktion in den Gemeinderat eingezogen ist , verwehrte man ihr das traditionelle Amt des Stellvertretenden Bürgermeisters. Auch der zweite und dritte Stellvertretervorschlag der Liste wurde kategorisch von den alten Gremiumsmitgliedern (CDU,SPD und Grüne) abgeschmettert.

Formaljuristisch zwar legitim, aber gegen jede Tradition und auch gegen den Wählerwillen. Die SPD Fraktion als drittstärkste Partei stellt nun den ersten UND zweiten Stellvertreter weil sich die anderen Parteien (CDU und Grüne) gegen die Liste "Lebenswertes Engelsbrand" solidarisiert haben.

Auch verschiedene Ausschüsse wurden so besetzt oder sollen so verändert werden, dass die Liste Lebenswertes Engelsbrand keinerlei Möglichkeit hat, wirklich aktiven Einfluss auf die zukünftigen Entscheidungen in der Gemeinde zu nehmen.

Die Krönung war die Aussage von Gemeinderat Klaus Supper auf die Frage, warum man der Liste Lebenswertes Engelsbrand keinen Stellvertreterposten zutraut: "Man möchte auf erfahrene Gemeinderäte zurückgreifen" war die Aussage.

Weiß Gemeinderat Supper noch, dass bei der letzten Wahl im Jahr 2009 aber genau gegen diese jetzige Erklärung gehandelt wurde ?

Damals wurden zwei Stellvertretende Bürgermeister gewählt die ebenso neu und erstmalig im Gemeinderat Engelsbrand eingezogen sind. Er war selber dabei, hat er das vergessen ?

Mit welchem Maß wird hier gemessen ?

Schade das solche machtpolitischen Spielchen nun auch in einer bisher gut funktionierenden Gemeinde Einzug gehalten haben.

Kommentar eines Anwesenden zum gestrigen Abend:

>> Wer Wind sät, wird Sturm ernten <<

„Es war schlimmer als ein Verbrechen, es war ein grober Fehler“, so Talleyrand nach der Hinrichtung des Herzogs von Enghien durch Napoleon, ist ein etwas in Vergessenheit geratenes bon mot des französischen Diplomaten. Aber daran erinnert mich das Verhalten der GröKo (größten Koalition) der Wurmfortsätzen der Etablierten (Grüne-SPD-CDU) in der konstituierenden Sitzung des Engelsbrander Gemeinderats vom 29. Juli 2014.
Was sich die GröKo eben leistetet, war nicht nur politisch nicht ganz so korrekt, auch wenn es formaljuristisch dem Anschein nach in Ordnung war. Das Vorgehen – der Liste „Lebenswertes Engelsbrand“ nicht die kleinste Chance der Stellvertretung des Bürgermeisters zu geben –, war politisch dämlich, persönlich kleinkariert, gesellschaftlich provokativ und insbesondere eine Desavouierung des allgemeinen Wählerwillens.
Dieses Vorgehen hat auch dem letzten Teilnehmer im Saal vorgeführt, dass es den Etablierten nur noch um eines ging: Um Machterhaltung. Zudem fragt man sich, ob eine abgegeben Stimme überhaupt noch zählt, wenn diese durch vermeintlich formaljuristisches Vorgehen und politische Spielregeln überhaupt nicht mehr zählt.
Die Nichtbeachtung des Wählerwillens und eine Ausgrenzung einer Fraktion führt i.d.R. zu einer Verlagerung der politischen Entscheidung aus dem institutionellen Bereich automatisch auf eine „außerparlamentarische“ Ebene; es heißt nicht von ungefähr: Wer Wind sät, wird Sturm ernten.

Engelsbrand, den 29. Juli 2014

“Runder Tisch” nun doch endgültig von den Windkraftbefürwortern abgesagt !
Manfred Kleile, Jörg Schempf und Rolf Böckle (Hr. Lange von den Grünen hat seine
Teilnahme schon länger eingestellt), haben nun doch final den letzten Runden Tisch
abgesagt! Und dies, obwohl von Seiten der Windkraftkritiker nun einer nichtöffentlichen
Sitzung zugestimmt wurde! Genau das war die Forderung der Windkraftbefürworter!
Wir haben nun zugestimmt, da wir unbedingt den Prozess retten und der Engelsbrander
Bevölkerung gut formulierte Empfehlungen/Ergebnisse präsentieren möchten!
Was war geschehen?
Wir hatten bereits letzte Woche berichtet, dass die Windkraftbefürworter sich über den
Gemeinderatsbeschluss hinweg setzen und von ihrer Seite aus den “Runden Tisch”
aufkündigen. An sich schon ein Akt der Provokation!
Dies obwohl in der letzten Gemeinderatssitzung weitere finanzielle Mittel mit großer
Beschlussmehrheit dafür bereitgestellt worden sind.
Obwohl alle Verantwortlichen sich darüber einig waren, dass der “Runde Tisch” weitergehen
soll. Obwohl es bei der letzten Gemeinderatssitzung heftige Kritik von Seiten der
Bevölkerung gab, die ein Fortsetzen unbedingt fordert!
Was nun geschieht versteht niemand mehr!
Die Windkraftbefürworter verweigern sich, entgegen ihrer eigenen Aussage, an einem
nichtöffentlichen “Runden Tisch” teilzunehmen!
Obwohl wir als BI nun bereit sind auf die eigentlich unverständliche und nicht
beschlusskonforme Forderung einzugehen, passiert nun das Unglaubliche:
Die Befürworter verweigern sich ihrem eigenen Vorschlag !
Im Moment sind 3 Gemeinderäte in diesem Gremium vertreten (M. Kleile, R. Böckle, Herr
Lange) wovon von zweien die Amtszeit Ende Juni endet und zusätzlich J. Schempf aus der
Energiegruppe.
Was bedeutet diese Verweigerung nun für den laufenden Prozess?
Das Aufkündigen des “Runden Tisches” ist ein weiterer, absolut unverständlicher Akt der
Willkür. Wir als Windkraftkritiker haben uns monatelang darum bemüht, der Bevölkerung die
Fakten und Argumente näher zu bringen.
Die Veranstaltungen des Runden Tisches haben uns geholfen, die Bevölkerung objektiv
auch über die Gefahren der Windkraft zu informieren. Sehr viele haben uns dafür gelobt.
Unsere Argumente haben auch dazu geführt, dass die Ängste und Befürchtungen vor
Gesundheitsschädigungen, der ökonomische und ökologische Unsinn, bei großen Teilen der
Bevölkerung ankamen und auch verstanden wurden.
Der Wahlerfolg mit dem Einzug als stärkste Fraktion in den Gemeinderat ist ein kleiner
Beweis unserer akribischen und auf Fakten basierenden Arbeit gewesen.
(obwohl wir natürlich auch alle anderen Gemeindethemen fachlich abdecken werden!)
Der saubere Abschluss des “Runden Tisches” bleibt uns nun verwehrt!
Wir werden aber mit allen Mitteln versuchen, den letzten geplanten “Runden Tisch”
stattfinden zu lassen. Alle Engelsbrander Bürger haben das verdient !
Ihre BI “Abstand zur Windkraft Engelsbrand

 

Soeben hat uns eine Nachricht erreicht, dass Pforzheim heute Morgen trotz aller Interventionen aus allen Richtungen, den Gestattungsvertrag mit der Fa. juwi unterschrieben hat. Das ist eine sehr traurige Information für alle, die sich für den Erhalt der Natur und der Gesundheit hier im Schwarzwald eingesetzt haben.
Jetzt bleiben nur noch rechtliche Schritte gegen den Bau der geplanten Windräder. Auf menschlichem und politischen Weg ist leider nichts mehr zu erreichen.
Wie alle laufenden Prozesse (Flächennutzungsplan, Runder Tisch etc.) weitergehen, entzieht sich im Moment unseren Kenntnissen.
Wir werden jedoch über den Fortgang berichten. Die Geschichte ist so unglaublich, dass die Öffentlichkeit über diese Vorgänge informiert bleiben MUSS.

Die Demokratie und Menschlichkeit hat heute einen schweren Schaden erlitten!

 

 

Mit herzlichen Grüßen

Bürgerinitiative Engelsbrand „Abstand zur Windkraft“

facebookeintrag:

>> Pforzheimer Verwaltung missachtet laufende rechtliche Prozesse und Bürgerwille in Engelsbrand ! <<

wie uns gestern bekannt wurde, planen Pforzheims Baubürgermeister Uhlig und Bürgermeister Hager HEUTE die Unterschrift unter den Gestattungsvertrag mit der unter Korruptionsverdacht stehenden Fa .Juwi zum Bau von Windrädern auf der Büchenbronner Höhe, Gemarkung Saubrg/Engelsbrand.

Dieser formelle Akt missachtet alle demokratischen Regeln und ist eine offene Aggression gegenüber den Bürgern in Engelsbrand und Büchenbronn, die bei der Wahl am Sonntag ganz klare Zeichen gesetzt haben.

Der erneute Alleingang von Hr. Uhlig und OB Hager wird die zukünftigen Beziehungen zwischen der Verwaltung Pforzheims und den Enzgemeinde Engelsbrand und Neuenbüg mit Sicherheit schwer belasten.

Sämtliche laufende demokratische Prozesse werden ignoriert und wohlwissend aufs Spiel gesetzt:

- ein in Arbeit befindlicher Flächennutzungsplan Neuenbürg/Engelsbrand

- der Runde Tisch in Engelsbrand, der in einer Annäherung zwischen den Windkraftbefürwortern und den Windkraftgegnern enden soll
(steht kurz vor dem Ende)
- Pforzheim hat ganz klar signalisiert auf das Ende des Runden Tisches in Engelsbrand zu warten

- der Antrag der Pforzheimer FDP in den Pforzheimer Gemeinderat zur Prüfung der Windradfrage in Bezug auf Ökologie, Ökonomie sowie Gesundheitsverträglichkeit, incl. dem Vorschlag selbst einen Runden Tisch der Vor- und aber auch Nachteile der Windkraft betrachtet, zu installieren

- die Vereinbarung zwischen der Stadt und BM Rosenau sowie den Fraktionsvorsitzenden der Engelsbrander Gemeinderäte, sich rechtzeitig zu melden wenn Pforzheim den Vertrag unterschreibt
(die Meldung kam am Montag nachmittag laut BM Rosenau, die Vertragsunterzeichnung soll heute stattfinden, laut BM Rosenau macht dies eine Benachrichtigung und Diskussion mit dem Engelsbrander Gemeinderat unmöglich !)

- das ist eine Farce, BM Rosenau und Mitglieder der BI haben versucht Hr. Uhlig Gestern persönlich zu sprechen, dieser war aber telefonisch nicht zu erreichen
(so viel zur Ernsthaftigkeit), laut Auskunft seiner Sekretärin ist er auch heute den ganzen Tag nicht zu erreichen

- ein Rückruf hat bis zur Stunde nicht stattgefunden

Durch die Missachtung all dieser oben genannten Punkte stellen sich alle Beteiligten die Frage, warum zum jetzigen Zeitpunkt die Verwaltung der Stadt Pforzheim 3 Tage nach einer Gemeinderatswahl einen Gestatttungsvertrag unterschreiben möchte?

Wir werden alle rechtlichen und moralischen Schritte in Arbeit nehmen, um dieser Aggression entgegenzustehen.

Der Widerstand für die geplanten Windräder, der in der Engelsbrander Gemeinderatswahl (die Liste Lebenswertes Engelsbrand wurde auf Anhieb stärkste Fraktion !) ihren klaren Ausdruck gezeigt hat, wird nicht gebrochen.

Sie können sich auf eine extrem gestärkte und in allen Belangen starke und gut vorbereitete Gegenbewegung einstellen.

Dies ist keine Drohung sondern die Gemütslage tausender Engelsbrander Bürger, die sie mit Ihrem Schritt nun an die Wand drängen.

Wir kämpfen nun zusätzlich noch: um den Erhalt der Demokratie in einer Dorfgemeinschaft die dafür kämpft, unsinnige Windräder zu verhindern, die das Leben von tausenden Menschen und der Natur nachhaltig beeinträchtigt und zerstört.

Und dies ohne die objektive Prüfung der Nachteile.

Ob Hager und Baubürgermeister Hr. Uhlig setzen sich über die gelebte und gewollte Demokratie in Engelsbrand hinweg
- Sie agieren als Aggressor und missachten den Bürgerwillen in einer funktionierenden Dorfgemeinschaft.
(wissen beide eigentlich was auf dem Spiel steht? Nachbarn , Vereine, Arbeitskollegen, jahrelange Freundschaften!?)

Dass dies über Jahre hinweg die Beziehungen aller Betroffenen nachhaltig beeinträchtigt, müssen Sie sich auf jeden Fall noch VOR der Unterschrift vor Augen halten.

Wie gesagt, wir kämpfen um unser Engelsbrand, Ob Hager und Uhlig kämpfen dagegen.

Wr sind bereit, durch engagierten Bürgerwillen diesem Wahnsinn einen legalen und alle Mitteln ausschöpfenden Protest entgegenzusetzen.

Zum Wohle der Demokratie in einem Land, in dem wir gerne leben.

Es geht um nicht mehr, aber auch nicht um weniger.

Aktuell: Mittwoch: 11.09 Uhr
Soeben hat uns eine Nachricht erreicht DAS Pforzheim heute Morgen trotz aller Interventionen aus allen Richtungen, den Gestattungsvertrag mit der Fa.Juwi unterschrieben hat.

Eine sehr traurige Information für alle die sich für den Erhalt der Natur und der Gesundheit hier im Schwarzwald eingesetzt haben.

Wie alle laufenden Prozesse (Flächennutzungsplan, Runder Tisch etc.) weitergehen, entzieht sich im Moment unseren Erkenntnissen.

Wir werden aber hier an gleicher Stelle über den Fortgang berichten, die Geschichte ist so unglaublich, dass die Öffentlichkeit über diese Vorgänge informiert bleiben MUSS.

Die Demokratie und Menschlichkeit hat heute einen schweren Schaden erlitten!

>> Pforzheimer Verwaltung missachtet laufende rechtliche Prozesse und Bürgerwille in Engelsbrand ! << wie uns gestern bekannt wurde, planen Pforzheims Baubürgermeister Uhlig und Bürgermeister Hager HEUTE die Unterschrift unter den Gestattungsvertrag mit der unter Korruptionsverdacht stehenden Fa .Juwi zum Bau von Windrädern auf der Büchenbronner Höhe, Gemarkung Saubrg/Engelsbrand. Dieser formelle Akt missachtet alle demokratischen Regeln und ist eine offene Aggression gegenüber den Bürgern in Engelsbrand und Büchenbronn, die bei der Wahl am Sonntag ganz klare Zeichen gesetzt haben. Der erneute Alleingang von Hr. Uhlig und OB Hager wird die zukünftigen Beziehungen zwischen der Verwaltung Pforzheims und den Enzgemeinde Engelsbrand und Neuenbüg mit Sicherheit schwer belasten. Sämtliche laufende demokratische Prozesse werden ignoriert und wohlwissend aufs Spiel gesetzt: - ein in Arbeit befindlicher Flächennutzungsplan Neuenbürg/Engelsbrand - der Runde Tisch in Engelsbrand, der in einer Annäherung zwischen den Windkraftbefürwortern und den Windkraftgegnern enden soll (steht kurz vor dem Ende) - Pforzheim hat ganz klar signalisiert auf das Ende des Runden Tisches in Engelsbrand zu warten - der Antrag der Pforzheimer FDP in den Pforzheimer Gemeinderat zur Prüfung der Windradfrage in Bezug auf Ökologie, Ökonomie sowie Gesundheitsverträglichkeit, incl. dem Vorschlag selbst einen Runden Tisch der Vor- und aber auch Nachteile der Windkraft betrachtet, zu installieren - die Vereinbarung zwischen der Stadt und BM Rosenau sowie den Fraktionsvorsitzenden der Engelsbrander Gemeinderäte, sich rechtzeitig zu melden wenn Pforzheim den Vertrag unterschreibt (die Meldung kam am Montag nachmittag laut BM Rosenau, die Vertragsunterzeichnung soll heute stattfinden, laut BM Rosenau macht dies eine Benachrichtigung und Diskussion mit dem Engelsbrander Gemeinderat unmöglich !) - das ist eine Farce, BM Rosenau und Mitglieder der BI haben versucht Hr. Uhlig Gestern persönlich zu sprechen, dieser war aber telefonisch nicht zu erreichen (so viel zur Ernsthaftigkeit), laut Auskunft seiner Sekretärin ist er auch heute den ganzen Tag nicht zu erreichen - ein Rückruf hat bis zur Stunde nicht stattgefunden Durch die Missachtung all dieser oben genannten Punkte stellen sich alle Beteiligten die Frage, warum zum jetzigen Zeitpunkt die Verwaltung der Stadt Pforzheim 3 Tage nach einer Gemeinderatswahl einen Gestatttungsvertrag unterschreiben möchte? Wir werden alle rechtlichen und moralischen Schritte in Arbeit nehmen, um dieser Aggression entgegenzustehen. Der Widerstand für die geplanten Windräder, der in der Engelsbrander Gemeinderatswahl (die Liste Lebenswertes Engelsbrand wurde auf Anhieb stärkste Fraktion !) ihren klaren Ausdruck gezeigt hat, wird nicht gebrochen. Sie können sich auf eine extrem gestärkte und in allen Belangen starke und gut vorbereitete Gegenbewegung einstellen. Dies ist keine Drohung sondern die Gemütslage tausender Engelsbrander Bürger, die sie mit Ihrem Schritt nun an die Wand drängen. Wir kämpfen nun zusätzlich noch: um den Erhalt der Demokratie in einer Dorfgemeinschaft die dafür kämpft, unsinnige Windräder zu verhindern, die das Leben von tausenden Menschen und der Natur nachhaltig beeinträchtigt und zerstört. Und dies ohne die objektive Prüfung der Nachteile. Ob Hager und Baubürgermeister Hr. Uhlig setzen sich über die gelebte und gewollte Demokratie in Engelsbrand hinweg - Sie agieren als Aggressor und missachten den Bürgerwillen in einer funktionierenden Dorfgemeinschaft. (wissen beide eigentlich was auf dem Spiel steht? Nachbarn , Vereine, Arbeitskollegen, jahrelange Freundschaften!?) Dass dies über Jahre hinweg die Beziehungen aller Betroffenen nachhaltig beeinträchtigt, müssen Sie sich auf jeden Fall noch VOR der Unterschrift vor Augen halten. Wie gesagt, wir kämpfen um unser Engelsbrand, Ob Hager und Uhlig kämpfen dagegen. Wr sind bereit, durch engagierten Bürgerwillen diesem Wahnsinn einen legalen und alle Mitteln ausschöpfenden Protest entgegenzusetzen. Zum Wohle der Demokratie in einem Land, in dem wir gerne leben. Es geht um nicht mehr, aber auch nicht um weniger. Aktuell: Mittwoch: 11.09 Uhr Soeben hat uns eine Nachricht erreicht DAS Pforzheim heute Morgen trotz aller Interventionen aus allen Richtungen, den Gestattungsvertrag mit der Fa.Juwi unterschrieben hat. :( Eine sehr traurige Information für alle die sich für den Erhalt der Natur und der Gesundheit hier im Schwarzwald eingesetzt haben. Wie alle laufenden Prozesse (Flächennutzungsplan, Runder Tisch etc.) weitergehen, entzieht sich im Moment unseren Erkenntnissen. Wir werden aber hier an gleicher Stelle über den Fortgang berichten, die Geschichte ist so unglaublich, dass die Öffentlichkeit über diese Vorgänge informiert bleiben MUSS. Die Demokratie und Menschlichkeit hat heute einen schweren Schaden erlitten!

PZ Anzeige von heute zum Thema:
"Wie die Grünen mal wieder die Welt retten"

>> Das grüne Paradigma <<

Schüssler und Baumbusch retten wieder die Welt.
Gerade noch rechtzeitig vor der Wahl. Vielen Dank dafür.

Grimme Preisträger und Journalistenlegende Günter Gaus nannte den Grünen Altvater Fischer den größten Opportunisten, den er in seinem Leben je kennengelernt habe - und er kannte viele; (Zitat): „Er sagt die grössten Banalitäten mit einer Bedeutungsschwere, als ob er gerade die Welträtsel gelöst hat. (…) Aber wenn er dann so die Stirn in Falten zieht, dann kommt das Nichtssagendste raus, was Politiker abliefern können.“

Wenn’s weniger ist, als die Weltrettung, bekommen Grüne das einfach nicht auf den Schirm. Abholzung des Regenwal-

des, auf der anderen Seite der Erdkugel: ein Riesen-Problem! Abholzung des 100 Jahre alten Waldes, auf der Büchenbronner Höhe (den sie direkt vor der Nase haben): scheinbar kein Problem. Was ein ausgewachsener Grüner ist, der steht morgens auf, rettet die Welt. Frühstückt. Und geht dann erfrischt in den Tag. Schüssler und Baumbusch schreiben, sie hätten die Grüne Liste gegründet, „um die Erde zu bewahren“, und diese von den Kindern nur geborgt. Seit 1980. Nun, da stellt sich doch die Frage, wenn ihr sie jetzt seit mehr als 30 Jahren habt, die Erde, wann gebt ihr sie denn wieder her? Wer sagt denn, dass die Erde geborgt werden will? Vielleicht will sie einfach mal ihre Ruhe haben? Wie ist die Erde denn viereinhalb Milliarden Jahre ohne die Grünen ausgekommen?

Möglicherweise gibt die Erde ja beim kommenden ‚Earth Day‘ in Pforzheim einen Kommentar ab. Wenn die Erde sprechen könnte, würde sie vielleicht sagen: „Rutscht mir doch einfach mal den Buckel runter“. Der globale grüne Vernunftmensch kennt sich heute bestens mit der hyperrational gradgenauen Steuerung des ‚Weltklimas‘ aus, weiß er aber auch, wie viel CO2 eine hundertjährige Buche im Jahr kompensiert? Nein? Es könnten zwei Tonnen sein. Ist das viel oder wenig? Keine Ahnung, aber dafür können Sie ein paar alte Kühlschränke weiterlaufen lassen, soviel ist sicher. An einem warmen Sommertag nimmt eine Buche außerdem 400 Liter Wasser auf, welches sie auch verdunstet. Zusammen mit der wunderbaren Produktion von Sauerstoff, wird so für ein hervorragendes lokales Klima auf der Büchenbronner Höhe gesorgt, welches die Menschen in Engelsbrand und Büchenbronn so gerne zur Naherholung nutzen.

Aber zurück zum Opportunismus. Die Grünen Sibylle Schüssler und Axel Baumbusch wären „jederzeit zum Dialog bereit“, so ließen sie ihre Wähler letzte Woche in der PZ wissen. Dies kommt für die Bürgerinitiativen in Engelsbrand und Büchenbronn nun doch etwas überraschend. Schließlich hatte man beide persönlich, schriftlich und rechtzeitig zu einer Veranstaltung im Februar eingeladen, bei der ein konstruktiver Austausch über das Thema Windkraft möglich gewesen wäre. Leider würdigten Schüssler und Baumbusch die Naturschützer nicht einmal einer Antwort. Stattdessen veröffentlichten die Grünen eine Pressemitteilung, worin sie um „den pädagogischen Nutzen“ von Windkraftanlagen lavierten. Dadurch entstand bei vielen Betroffenen das Gefühl, sie sollten ‚als dumme Waldhufendörfler‘ nicht nur die Zerstörung ihrer Lebensumwelt akzeptieren, sondern dabei auch noch ‚was lernen'.

Eine andere Gelegenheit zum Dialog ‚verpatzten‘ die Grünen regelrecht, als sie bei einer weiteren Veranstaltung in der Büchenbronner Bergdorfhalle, über die vom Biologen Dr. Buer präsentierten Bilder, der zerschlagenen Körper von großen Vögeln, lachten und spotteten. Unter den mehreren hundert versammelten Bürgern regte sich Entsetzen, über solches Verhalten der selbsternannten ‚Bewahrer der Erde‘.
Freilich war die Veranstaltung anders konzipiert, als sie sich dann entwickelte. Die Stadträte hatten zunächst mit mehr ‚Befürwortern‘ gerechnet. Für den Vertreter der BI Büchenbronn hatte man 5 Minuten Redezeit veranschlagt. Den Rest des dreistündigen Abends teilten sich Redner der Stadt Pforzheim, der Firma JUWI und des Regionalverbands. Für den Biologen Buer waren 20 Minuten vorgesehen. Das Publikum sollte dabei nur zuhören und sich nicht selbst zu Wort melden. Als dieses dann zahlreich die ‚Fragerunde‘ nutzte, um auch Stellung zu nehmen, verloren die Grünen allem Anschein nach die Nerven. Fast jeder Bürger der sich ein Herz fasste, wurde unterbrochen. Von den linken Plätzen aus korrigierten, verbesserten und belehrten Schüssler und Baumbusch die Redner teilweise mehrmals lautstark. Ein Verhalten das vielleicht besser zu Fischers einstiger ‚Putzgruppe‘, als zu amtierenden Stadträten gepasst hätte.

Die Bürgerinitiativen Büchenbronn und Engelsbrand haben sich gegründet, um unsere Umwelt hier vor Ort zu bewahren. Erst im zweiten Schritt retten wir den Planeten. Vom ersten Tag an, haben wir den Dialog mit unseren Gegnern aktiv geführt. Sollte sich morgen ein Stadtrat zu uns auf’s Land verirren, werden wir ihn behutsam an einen Baum heranführen, auf dass er diesen vom Busch unterscheiden kann.

Pressegruppe der
BI's Büchenbronn und Engelsbrand
V.i.S.d.P. Thomas Supper

„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken,
dass man Geld nicht essen kann.“

Weissagung der Cree

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Video der Infoveranstaltung am 06.02.14

Offizielle Mitteilung der BI Engelsbrand, „Abstand zur Windkraft“

 

Wichtigstes Ziel der BI seit ihrer Gründung ist es, die Bürger in Engelsbrand über Chancen und Risiken der Energiewende im Allgemeinen und die unmittelbaren Auswirkungen der Errichtung von WKAs auf die Bürger unserer Gemeinde im Speziellen zu informieren. Auf den Bürgerversammlungen hat man uns nur über die angeblichen Vorteile der Stromgewinnung durch Windkraft in unserer Gemeinde informiert. Nachteile wurden nur am Rande erwähnt oder abgeschwächt dargestellt. Der Projektierer steuerte den Informationsfluss. Eine genauere Überprüfung der übermittelten Informationen durch unsere mittlerweile eingesetzten Arbeitsgruppen führte zu erheblichen Zweifeln an der Sinnhaftigkeit der Maßnahme, da gesundheitliche, ökologische und ökonomische Risiken bestehen, die im Vorfeld nicht ausreichend diskutiert wurden.

Im Bürgerentscheid 2012 haben die Bürger der Gemeinde dem Gemeinderat das Mandat erteilt, vor dem Bau der WKAs eine Prüfung der ökologischen und ökonomischen Sinnhaftigkeit zu vollziehen. Nur bei Erfüllen gewisser Kriterien sollen die Anlagen gebaut werden. Die BI hat früh erkannt, dass es von zentraler Bedeutung ist, alle verfügbaren Informationen über Chancen und Risiken des Erstellens und Betreibens von WKAs den Entscheidern, also dem Gemeinderat Engelsbrand, verfügbar zu machen und zu erläutern. Eine ergebnisoffene Diskussion soll zu einer rationalen und ideologiefreien Entscheidung führen.

Diese Überlegungen haben wir mit dem Gemeinderat und mit Herrn Bürgermeister Rosenau in den letzten Wochen geteilt. Nach Sichtung der Fakten und reiflicher Überlegung hat die BI Anträge gestellt, um auch kritische Argumente des öffentlich-rechtlichen Prozess einzubringen. Den Willen zur Beteiligung am politischen Prozess hat Herr Bürgermeister Rosenau sehr begrüßt. Das Thema Windkraft wurde auf die Agenda der Gemeinderatssitzung genommen und die BI, ähnlich einer politischen Fraktion, in die Vorbereitung der Gemeinderatssitzung vom 9.10.2013 einbezogen. Hierfür danken wir allen Beteiligten.

Öffentliche Sitzung des Gemeinderats Engelsbrand am 9.10.2013

Über den Verlauf der Sitzung hat die Presse berichtet. Deshalb wollen wir an dieser Stelle nur die Beschlüsse verkürzt wiedergeben. Hier die wesentlichen Punkte zusammengefasst:

  • Die Argumente und Sorgen der Bürger werden ernst genommen und das transparente Verfahren wird fortgesetzt.
  • Ein „Runder Tisch“ wird eingerichtet, an dem Vertreter der BI, des Gemeinderats, ein Vertreter der Energiegruppe und der Bürgermeister teilnehmen. Die Sitzungen sollen von externer Seite moderiert werden.
  • Der Gestattungsvertrag mit JUWI wird während der Sitzungsphase des „Runden Tisches“ und der nicht abgeschlossenen Prüfung der ökologischen und ökonomischen Voraussetzungen nicht unterschrieben.
  • Die Standortfrage der WKAs wird neu diskutiert
  • Ein Transport der WKAs wird nicht über Wohngebiete der Gemeinde Engelsbrand erfolgen.
  • Neuere Studien zu Geräuschbelastungen durch WKAs werden im weiteren Verfahren berücksichtigt.
  • Die Einwände gegen die Fortschreibung des Flächennutzungsplans werden in einer Bürgerversammlung diskutiert. Ob diese mit der Gemeinde Neuenbürg gemeinsam durchgeführt wird, wird am „Runden Tisch“ diskutiert.
  • Der Beschluss des Bürgerentscheids in der Gemeinde Engelsbrand ist für das weitere Verfahren weiterhin bindend.

 

Im Ergebnis wird die BI nun in den weiteren Prozess eingebunden. Die Nichtunterzeichnung des Gestattungsvertrages führt dazu, dass das Mandat des Bürgerentscheids mit der notwendigen Ruhe und der gebotenen Sorgfalt ausgeübt werden kann. Der Gemeinderat bleibt Herr des Verfahrens und ist in seiner Entscheidungsfindung nicht dem Druck des Projektierers ausgesetzt.

Der Gemeinderat hat zur richtigen Zeit die richtige Entscheidung getroffen.

 

Wie geht es weiter?

Über den Fortgang der Angelegenheit werden wir an dieser Stelle weiter berichten. Die erste Sitzung des „runden Tisches“ wird am 21. Januar 2014 stattfinden. Dort wird man sich auf einen Moderator einigen und das weitere Vorgehen besprechen.

 

BI Engelsbrand

„Abstand zur Windkraft“

Bürgertelefon

Wirtschaftsminister Siegmar Gabriel hat das Bürgertelefon zur Energiewende noch nicht abgeschaltet. Sie haben also weiterhin die Möglichkeit, dort anzurufen und ihm ein paar unbequeme Wahrheiten sagen.

Telefonnummer: 030-340 60 65 50
Montag - Donnerstag 8:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Freitag 8:00 Uhr bis 15:00 Uhr

Oder Sie schreiben ihm: info@bmwi.bund.de

Totes Pferd.pdf
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SAUBERG_AKTUELL_NR1.pdf
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Pressemitteilung der BI Engelsbrand “Abstand zur Windkraft”
Engelsbrander Windraddiskussion und Runder Tisch
Forschungsprojekt des Bundesministerium für Bildung und Forschung?

Eine Forschergruppe des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (kurz BMBF)
möchte ab kommender Woche den Sitzungen des Runden Tisches in Engelsbrand
beiwohnen.(nächste Sitzung Montag, 17.März 19.30 Uhr, Rathaus Grunbach)
Die Forschergruppe soll im Auftrag des Bundesministeriums das Thema:
“Energiekon"ikte - Akzeptanzkriterien und Gerechtigkeitsvorstellungen
unterschiedlicher erneuerbarer Energiesysteme” untersuchen.
Hochrangige Institute und Professoren möchten den beispielhaften
Bürgerbeteiligungsprozess in Engelsbrand verfolgen und nutzen:
das Potsdam-Institut für Klimaforschung (Dr.habil. Fritz Reusswig)
die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (Prof.Dr.Konrad Ott) und
die Universität Potsdam (apl. Prof.Dr.habil. Jochen Franzke) sollen das Thema umfassend
am Beispiel von Engelsbrand erforschen.

Die Zielsetzung ist damit Verfahrens- und Argumentationszusammenhänge transparenter
zu machen.
Ein Wunsch, den die Bürgerinitiative Engelsbrand seit ihrer Gründung ebenfalls immer
wieder geäußert und mit dem Runden Tisch in Kooperation mit der Gemeinde
Engelsbrand aktiv ins Laufen gebracht hat.
Links:
Bundesministerium für Bildung und Forschung
http://www.bmbf.de/de/Ministerium.php